Montag, 29. Dezember 2008

Neuseeland von Nord nach Sued

Kia Ora (English see below)

Da wir erst auf der Suedinsel ein Auto reserviert hatten, reisten wir per Bus weiter nach Wellington mit Stops in Rotorua, Napier und Palmerston North.

In Rotorua besuchten wir eine Maori-Kulturstaette und wurden auch, nach alten Brauch, durch einen Maori-Krieger mit dem traditionellen Begruessungsritual (dem Rotowhio Marae) ins Dorf eingeladen. Zudem besitzt der ort mit Geysiren und Hot Pools tolle Naturschauspiele.

Napier ist vor allem bekannt durch seine Art Decor Architektur. Nach einem toedlichen Erdbeben in 1931 wurde die totale Stadt in dieser "neusten" Form der Haeuserbauten wieder errichtet.

Wellington beeindruckt vor allem durch zwei Dinge. Erstens durch die tollen Haeuser im viktorianischen Baustil und zweitens durch den alten Friedhof im botanischen Garten, welcher direkt an die modernen Buerohochhaeuser grenzt.

Die 3h Faehrueberfahrt durch die Cook Strait verlief problemlos und so uebernahmen wir in Picton das Auto. Ab nun waren wir wieder unabhaengig.

Unsere erste Etappe fuehrte uns ueber Blenheim in den Nelson Lake NP. Hier machten wir sofort unsere ersten Erfahrungen mit "sandflies". Kleine, schwarze mueckenahnliche Biester, welche gerne Blut saugen und einen am naechsten tag aussehen lassen als haette man die Masern. Zudem juckt das Zeugs gewalltig! Helfen dagegen tut nur reichlich Chemie!

Wir wanderten auf den Mt. Robert und genossen von oben den tollen Blick auf den Lake Rotoiti.
Weihnachten verbrachten wir an der Westkueste zum tasmanischen Meer mit romantischen Sonnenuntergang...

In der nun laufenden Altjahrswoche zog es uns weiter zum Arthur's Pass, wo wir mit dem Bealy Spur Track und dem Avalanche Peak zwei Spitzenwanderungen unternommen hatten. Zudem besichtigten wir natuerlich den 131m hohen Devils Punchbowl Wasserfall!

Nun befinden wir uns im Franz Josef Glaciar Village und warten auf Silvester. Die Zeit verkuerzen wir uns auch hier mit Wanderungen auf und um den gleichnamigen Gletscher.
Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr

Doris und Juerg


Kia Ora

We travelled further from Auckland to Wellington by Bus with Stops in Rotorua, Napier and Palmerston North.

At Rotorua we visited a Maoro Cultural Place with nice hot pools and geysers. We saw as well a cultural show with dance and Maori fighters.

Napier is famous of his Art Decor buildings. Rebuilt after the deadly 1931 earthquake in this popular style of the time.

Wellington has two Impressions. One are the nice houses in the victorian Architecture and Second the famous old Cementary at the botanical Garden who reaches the modern buildings in the town.

The 3h crossing of the Cook Srait by Ferri was well done and we took over our rental car. From now we were more flexible again.

The first stop was Nelson Lake NP. There we had our first impression with sandlies. Small, black animals who like to suck blood. Afterwards we looked like we had rubeola....

We hiked on the Mt. Robert with beautiful views over the lake Rotoiti.

The Christmas Day we spent at the West Coast to the tasman Sea with a romantic sunset :-).
The week now befor New Year we spent in Arthur's Pass with two wonderful hikes over the Bealy Spur Track and the Avalanche Peak. Of course we visited as well the Devils Punchbowl Falls.

Now we enjoy Silvester at Franz Josef Glacier.

Happy New Year to all
Juerg und Doris

Wellington, alter Friedhof

Mt Robert mit Lake Rotoiti

unser 25. Dezember.....

..... mit dazugehoerender Romantik :-)

Bealy Spur Track

Kea

Avalanche Peak

Franz Josef Glaciar

im Regenwald von Neuseeland

Maori Schnitzarbeit

Rotowhio Marae: Begruessung

TE WHAKAREWAREWATANGAOTEOPETAUAAWAHIAO

POHUTU Geysir

Art Decor in Napier

Art Decor bei Nacht

Sonntag, 21. Dezember 2008

Auckland, NZ

Kia Ora (english see below)
nach fast 4 Monaten Lateinamerika sind wir nun weitergereist nach Neuseeland.
Nach einem anstrengenden und schlaflosen Flug sind wir um 3:30 halbtot am Flughafen von Auckland angekommen.

Die strengen Zollkontrollen mit auspacken des Zeltes und der genauen Inspektion der Wanderschuhe ging recht schnell an uns vorbei. Das Reinigen des Materials vor der Abreise hat wohl gewirkt :-).

Als wir dann um 5:30 endlich im Hotel ankamen wurden wir freudig ueberrascht, weil wir bereits ein Zimmer beziehen konnten und so kamen wir doch noch zu etwas Schlaf bevor wir loszogen um Auckland kennen zu lernen.

Als erstes genossen wir aber ein Fruehstuecks-Buffet! Nachdem wir nun 4 Monate lang immer das gleiche Weissbrot und einen Nescafe bekommen hatten, zogen wir die nun vorhandenen Leckereien so richtig in uns rein.Wir fruehstueckten sicher eine Stunde lang.....

Als erstes besuchten wir nach einem ausgibigen Stadtrundgang das Auckland Museum mit einer tollen Ausstellung ueber die Maori Kultur. Drei Stunden "wanderten" wir durch die Saele und staunten ueber die Farben und Muster der Ausstellungsstuecke.

Als naechstest machten wir einen Ausflug zum Rangitoto Vulkan. Dieser enstand erst vor 600 Jahren und liegt direkt vor dem Hafen in Auckland. Mit der Faehre ist es nur gerade 20 Min. Fahrzeit. Danach erklommen wir in feuchtheisser Hitze den 260 M.u.M. liegende Gipfel mit berauschender Sicht auf das Hafenbecken von Auckland.

Liebe Gruesse
Juerg und Doris


Kia Ora

After almost 4 months in Latin America we traveled further to New Zealand.
The flight was pretty tough and sleepless. We landed 3:30 am and nearly dead in Auckland.

At the border they checked our tent and hiking boots very clearly but we haven't got any problems to get trough it because we cleaned everything well befor we left Santiago.


When we arrived 5:30am at the Hotel we where very happy to get immediately a room and so we were able to get som sleep.
At first we enjoyed a breakfast-Buffet! After we had 4 months always the same whit bread and a Nescafe we loved our first breakfast-Meal here in New Zealand at least a hour long :-)).

After that we visited the city and strolled around. We visited as well the Auckland Museum with a very interesting exhibition about the Maori culture. 3 hours we strolled trough the rooms and where amazed about the colors and forms.

We hiked as well to the Rangitoto Vulcan. This very young Vulcan (only about 600 years) lies direct in the front of the Auckland harbor. From the summit there is a nice overview over the harbor.


cheers
Juerg and Doris

Auckland


Maori-Gott


der groesste, jemals lebende Pinguin (links....)


auf Rangitoto


Skyline Auckland


Sky Tower


Freitag, 19. Dezember 2008


Kia Ora


Wir wuenschen euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

We wish you all a merry X-mas and a happy new Year!


Juerg und Doris

Sonntag, 14. Dezember 2008

Burzeltag Doris

Doris,

ich wuensche dir fuer den heutigen Tag alles Gute!

Ich kann nicht alles in Worte fassen was ich fuer dich empfinde und so sage ich einfach:

Ich liebe Dich

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Santiago

Hallo zusammen (english see below)

Als Abschluss in Punta Arenas konnten wir noch an einem Staatsbesuch "teilnehmen". Die Prasidentinnen der Laender Chile (Frau Bachelet) und Argentinien (Frau Fernandez) kamen auf Besuch. Ich glaube so nahe wie diesen beiden waren wir in der Schweiz noch nie einem Bundesrat ;-).

Nun sind wir also in Santiago und geniessen die Stadt. Geniessen ist vielleicht etwas uebertrieben, denn diese 6 Mio. Metropole ist doch zienlich busy und das gedraenge in den Einkaufsmeilen enorm. Dazu kommt noch, dass hier der Sommer nun begonnen hat und wir bei ueber 30 Grad im Schatten etwas leiden. Das letzte mal hatten wir in Las Vegas solche Temperaturen ;-).

Santiago hat einige schoene Gebaeude und Museen. Und so schlendern wir den Tag durch die Gassen und froenen etwas in der Geschichte. Im Nationalmuseum hat es eine interessante Ausstellung ueber die Anfaenge von Santiago und die Entwicklung der Stadt. Von einem Gemuesebeet der Indios bis zur Riesenmetropole dauerte es nur gerade 500 Jahre. und nun leben ueber 40% der chilenischen Bevoelkerung hier im Zentrum der Wirtschaft.

Im Zentrum hat es mit dem Cº Santa Lucia einen kleinen Aussichtshuegel von welchem man eine tollen Blick ueber die Stadt hat. Zudem hat es eine kleine Festung mit vielen verwinkelten Gassen Ein herrlicher Ort zum verweilen und lesen. Mindestens einmal am Tag schlendern wir dorthin und geniessen Empenadas, diese leckeren Teigtaschen, welche entweder mit Kaese oder Fleisch gefuellt sind warm gegessen werden.

Am Freitag verlassen wir nun def. Lateinamerika und reisen weiter nach Neuseeland. Dort werden wir wieder im genuss eines Autos sein und so etwas flexibler reisen koennen.

Liebe Gruesse
Juerg und Doris


Dear all

Finally here in Punta Arenas we enjoyed a state visit from the chilenien and argentinien President (Ms. Bachelet and Ms. Fernandez). I think I was never so clos to a Swiss "Bundesrat" than to those two women ;-).
Now we are in Santiago de Chile and enjoy the city. Enjoy is maybe to much because of the high temperatures here. At the moment we have over 30 degres... The last time we had such high temperatures was in las vegas ;-).
Santiago has some nise buildings and museums and so stroll we every day trough the streets and indulge in history. At the national museum was a nice exhibition about the development of Santiago. Starting with a vegetable patch to a metropolis in just 500 yeras. At Santiago lives with over 6 Mio. peoples over 40% of the population of Chile.
At the City centre is a nive hill; Cº Santa Lucia from which we had a nice overview over the city. Additionaly there is a small fort with a lot of labyrinthine alleys. Every day we enjoyed this place to have some Empenadas. This delicious samosas filled with queso or meet.
On friday we will leave Latinoamerica in direction New Zealand. There we will have a car again to be more flexible :-))
cheers
Juerg und Doris

Magellan vom Fruehling umgeben ...

Kirche San Francisco (Baujahr 1618).....

...etwas Farbe in vielem Grau...

Wandmalerei in Santiago

Cerro Santa Lucia

Blick ueber Santiago

Cerro Santa Lucia

Castillo Hidalgo

Abendstimmung

Montag, 1. Dezember 2008

Punta Arenas - Torres del Paine - Punta Arenas

Hallo zusammen (english see below)

Nach nun anderhalb Wochen Pause in Punta Arenas, welche wir mit Besuchen in Museen und im Kino verbrachten, dabei Unmengen von Cafe con Leche getrunken hatten, zog es uns nochmals in den Torres del Paine. Wir wollten dem Park die Chance geben, seinen von uns gegebenen Namen "Torres del Pain (Qual)" wieder in seinen urspruenglichen Namen "Torres del Paine (etwa: hellblau)" aendern zu koennen. Uebrigens stammt der Name des Parkes von der Farbe der Gletscherseen. Und siehe da, er nutzte seine Chance ;-)).

Wir fuhren zuerst nach Puerto Natales, welches wir ja bereits kannten, uebernachteten dort und gingen dann am kommenden Tag per "Touri-Bus-Tour" in den Paine. Diesmal erwischten wir einen super Tag. Leicht bewoelkt mit tollem Licht zum foettele ;-).

Der erste Stop war die "Cave de Milodon", eine Art grosses Loch im Berg wo man Knochen eines baerenartigen Wesens fand, welches dort wohl vor rund 12'000 Jahren gelebt hat: ein Milodon eben. Ich fand dieses Steinloch nicht besonders, trotz des schoen gemachten Wanderweges dorthin.

Danach ging es in den Park. Zuerst zum "Casada Paine" von wo wir einen tollen Blick auf die 3 Felsnadeln hatten. Ich war so begeistert davon, dass ich Unmengen an Fotos schoss. Der Fahrer wusste, dass wir bereits 5 Tage im Park bei schlechtem Wetter verbracht hatten und machte staendig Witze ueber meine "Fotowut". Zudem drueckte er uns eine Wanderkarte in die Hand und meinte es gaebe schoene Wanderwege hier, von welchen man einen schoenen Blick auf die Torres haette.... ;-).

Der naechste Stop war "Mirador del Nordenskjold" von welchem man einen tollen Blick auf die ganze Felsformation bekam. Es ist wirklich faszinierend wie dieses Felsmassiv direkt von der Ebene aus ploetzlich 2000m in die Hoehe waechst. Die typischen Wolkenbilder hier geben dem Ganzen noch einen "dramatischen" Eindruck. Einfach grossartig.

Weiter ging es zum Salto Grande, einem Wasserfall der an den Pehoe See grenzt. Wir hatten aber nur Augen fuer die Torres.

Als Abschluss besuchten wir den Lago Grey mit dem gleichnamigen Gletscher im Hintergrund. Von diesem aus schwimmen immer wieder riesige Eisberge bis ans Ufer des Sees und ergeben einen schoenen Anblick. Zudem gibt es einen kurzen Wanderweg zum "Mirador Grey".

Aber auch Punta Arenas hat hat seine Reize. Es gibt eine schoene Promenade der Magellanstrasse entlang und immer wieder stellten wir uns beim spazieren vor wie das wohl war, als Magellan hier vorbei segelte....

Zudem sind die Museen hier wirklich einen Besuch wert. Sei es nun das Schiffahrtsmuseum oder das "Regional Salesiamo Mayorino" mit einer Ausstellung ueber die Fauna und Flora der Gegend. Zudem bietet das Museum "Historia Reginal Braun Menendez" einen schoenen Einblick ueber das Leben des Adels zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Zudem besuchten wir mehrmals den Friedhof, laut Reisefuehrer einer der Schoensten in ganz Lateinamerika.... Und in der Tat ist dieser von Ort eine Art Geschichtsbuch von Punta Arenas. Viele eingewanderte Familien aus Europa liegen hier in Familiengruften. Zudem enthaelt er Erinnerungstafeln von Schiffskatastrophen, welche einen Einblick geben in das unbestaendige Meer hier unten.

Also, wir werden nun wieder etwas aktiver unterwegs sein und reisen weiter nach Santiago wo wir nochmals eine Woche sein werden. Danach geht es dann entgueltig weiter nach Neuseeland...

Liebe Gruesse
Juerg und Doris

After 1,5 weeks brake in Punta Arenas where we spend a lot of time in museums, drunk huge amounth cafe con leche and saw the latest James Bond, we wanted to go again to the PN Torres del Paine. Only to get the chance to see the Torres once!
First we traveled to Puerto Natales which we already knows, spent a night there and took the next day a "Touri-Bus-Trip" to the Park. This time we where really lucky with the weather!


The first stop was "Cave de Milodon", a kind of hole in teh mountain where they have found bones from a animal called "Milodon", 12'000 yeras ago. For me this stonehole was not very impressiv.

Then we went to the Torres. First we saw the 3 Torres from the viewpoint "Casada Paine", I was so enthused I took many of pictures. The driver started to make jokes about it because he knews we had already spent a few days in the park without seeing anything.
After that we stoped at "Mirador del Nordenskjold" from were you can see the whole mountain ridge. It is impressiv to see the mountains rising up suddenly from the plane land in the front.
Further we visited "Salto Grande" a waterfall which ends in the Lake Pehoe. But I had onpy eyes for the Torres...
At the end we saw "Lago Grey" and his famous glaciar Grey from which huge icerocks float to the water.
But Punta Arenas has nice places as well. There is a nice promenade along the Strait of Magellan and we started to dream about the time when Magellan was here in 1520.
Furthermore we visited the cementary where you can find a lot of graves from old families arrived here from Europe in 1890. The whole place tells stories about the history from this place in Tierra del Fuego.
Now we will be mor aktive again start to travel in direction Santiago. After a week there we will go further to Newzealand.
cheers
Juerg und Doris

in den Faengen des Milodon

Lago Grey

Cuernos del Paine

Salto Grande

Torres del Paine

Strait of Magellan

Museo Braun-Menendez

Cementerio

patagonische Pflanzenwelt

patagonische Pflanzenwelt

patagonisches Kampfbuessi

Punta Arenas