Donnerstag, 11. Dezember 2008
Montag, 1. Dezember 2008
Punta Arenas - Torres del Paine - Punta Arenas
Nach nun anderhalb Wochen Pause in Punta Arenas, welche wir mit Besuchen in Museen und im Kino verbrachten, dabei Unmengen von Cafe con Leche getrunken hatten, zog es uns nochmals in den Torres del Paine. Wir wollten dem Park die Chance geben, seinen von uns gegebenen Namen "Torres del Pain (Qual)" wieder in seinen urspruenglichen Namen "Torres del Paine (etwa: hellblau)" aendern zu koennen. Uebrigens stammt der Name des Parkes von der Farbe der Gletscherseen. Und siehe da, er nutzte seine Chance ;-)).
Wir fuhren zuerst nach Puerto Natales, welches wir ja bereits kannten, uebernachteten dort und gingen dann am kommenden Tag per "Touri-Bus-Tour" in den Paine. Diesmal erwischten wir einen super Tag. Leicht bewoelkt mit tollem Licht zum foettele ;-).
Der erste Stop war die "Cave de Milodon", eine Art grosses Loch im Berg wo man Knochen eines baerenartigen Wesens fand, welches dort wohl vor rund 12'000 Jahren gelebt hat: ein Milodon eben. Ich fand dieses Steinloch nicht besonders, trotz des schoen gemachten Wanderweges dorthin.
Danach ging es in den Park. Zuerst zum "Casada Paine" von wo wir einen tollen Blick auf die 3 Felsnadeln hatten. Ich war so begeistert davon, dass ich Unmengen an Fotos schoss. Der Fahrer wusste, dass wir bereits 5 Tage im Park bei schlechtem Wetter verbracht hatten und machte staendig Witze ueber meine "Fotowut". Zudem drueckte er uns eine Wanderkarte in die Hand und meinte es gaebe schoene Wanderwege hier, von welchen man einen schoenen Blick auf die Torres haette.... ;-).
Der naechste Stop war "Mirador del Nordenskjold" von welchem man einen tollen Blick auf die ganze Felsformation bekam. Es ist wirklich faszinierend wie dieses Felsmassiv direkt von der Ebene aus ploetzlich 2000m in die Hoehe waechst. Die typischen Wolkenbilder hier geben dem Ganzen noch einen "dramatischen" Eindruck. Einfach grossartig.
Weiter ging es zum Salto Grande, einem Wasserfall der an den Pehoe See grenzt. Wir hatten aber nur Augen fuer die Torres.
Als Abschluss besuchten wir den Lago Grey mit dem gleichnamigen Gletscher im Hintergrund. Von diesem aus schwimmen immer wieder riesige Eisberge bis ans Ufer des Sees und ergeben einen schoenen Anblick. Zudem gibt es einen kurzen Wanderweg zum "Mirador Grey".
Aber auch Punta Arenas hat hat seine Reize. Es gibt eine schoene Promenade der Magellanstrasse entlang und immer wieder stellten wir uns beim spazieren vor wie das wohl war, als Magellan hier vorbei segelte....
Zudem sind die Museen hier wirklich einen Besuch wert. Sei es nun das Schiffahrtsmuseum oder das "Regional Salesiamo Mayorino" mit einer Ausstellung ueber die Fauna und Flora der Gegend. Zudem bietet das Museum "Historia Reginal Braun Menendez" einen schoenen Einblick ueber das Leben des Adels zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Zudem besuchten wir mehrmals den Friedhof, laut Reisefuehrer einer der Schoensten in ganz Lateinamerika.... Und in der Tat ist dieser von Ort eine Art Geschichtsbuch von Punta Arenas. Viele eingewanderte Familien aus Europa liegen hier in Familiengruften. Zudem enthaelt er Erinnerungstafeln von Schiffskatastrophen, welche einen Einblick geben in das unbestaendige Meer hier unten.
Also, wir werden nun wieder etwas aktiver unterwegs sein und reisen weiter nach Santiago wo wir nochmals eine Woche sein werden. Danach geht es dann entgueltig weiter nach Neuseeland...
Sonntag, 16. November 2008
Puerto Natales - Ushuaia - Punta Arenas
Nach den regnerischen resp. winterlichen Tagen mit starken Windboen im
Torres del Paine zog es uns weiter Richtung Sueden nach Ushuaia. Diese
suedlichste Stadt der Welt ist zugleich unser suedlichster Ort unserer
Reise.
15h dauerte die Busfahrt, welche eine Faehrfahrt durch die
Magellanstrasse und wiederum langes warten am Grenzuebergang zu
Argentinien beinhaltete. Die Busse hier unten sind bei weitem nicht
mehr so komfortabel wie noch weiter noerdlich und so kamen wir doch
recht muede in Ushuaia an.
Trotz der Muedigkeit war die "Einfahrt" nach Ushuaia
bilderbuchmaessig. Wir fuhren durch Berglandschaften, welche im
Abendrot richtiggehend gluehten.
Ushuaia ist ein recht huebsches Staedchen, welches zudem die
Moeglichkeit zum Skifahren bietet. Es ist eines der wenigen Skigebiete
in der Welt in welchem man bis zum Meer "abfahren" kann.
Hier hatten wir wieder mal mit Bargeldbezug zu kaempfen. Waehrend des
Wochenendes war keine Verbindung zu den ATMs vorhanden und vor Montag
wuedre sich auch keiner darum kuemmern. Am Montag war die Verbindung
zwar wieder hergestellt aber leider war gleichzeitig Zahltag der
Einheimischen. Dies bedeutet lange Warteschlangen vor den Maschinen
und wenn man endlich an der Reihe ist, ist schon alles Geld
bezogen....
Da wir alle Hostals bar bezahlen mussten, fehlte uns nun das noetige
Geld um ein paar Tage im PN Tierra del Fuego zu verbringen und so
begnuegten wir uns eben mit Kurzwanderungen in der Gegend um Ushuaia.
Eine Tour fuehrte uns zum Martial Glaciar hoch mit schoener Sicht
ueber die Stadt.
Zudem liegt der Ort ja nur einen Steinwurf von der Antarktis entfernt.
Aber 5500 USD fuer die Ueberfahrt durch eine der wildesten
Meerespassagen der Welt war uns dann doch etwas zu teuer, nur um sie
mit gruenem Gesicht an der Reeling zu verbringen ;-)).
Nach 5 Tagen reisten wir wieder nordwaerts und befinden uns nun in
Punto Arenas. Hier werden wir etwa 3 Wochen mit faulenzen verbringen,
welches nur durch Kurztrips unterbrochen wird. Damit wir fuer
Neuseeland wieder voller Energie sind ;-)).
Hier hat es ein kleines Kino und so kamen wir in den Genuss den
neusten James Bond (Quantum of Solace) zu sehen ;-).
Gruesse
Juerg und Doris
dear all
After rainy and windy days at the PN Torres del Paine we traveled
further in direction South. Ushuaia is the most southern Town in the
world and for us as well the most southern point during our
"around-the-world-trip".
The bus trip took us 15h including transit the Magellanstreet and
crossing the border to Argentina again. The busses down here have not
that comfort any more we had further north and so we were really tired
when we reached Ushuaia.
Despite to be tired was the arrival here beraethtaking. All the
mountains were illuminated in the afterglow.
Ushuaia is a nice little town. Here you have the possibility to skiing
as well. The spot here is one of the rare place where its possible to
reach with skies the sea!
Down here we had again a fight with getting cash out of the ATMs.
During the weekend there was no conection and no one is responible to
fix it bevor monday. On monday was the problem that all the locals had
payday and took all the momey out oft the maching bevor we reached
it.....
We had to pay all the Hostals in cash and so we hadn't enough money to
spend a few days at the PN Tierra del Fuego. And so we did only some
short hikes around the town. One of this hikes brought us to the
Martial Glaciar with a nice overview.
Ushuaia is only a short distance away from Antarctica. But 5500 USD
for a transfer over one of the roughness sea passage in the world,
just to spend most of the time at the reeling with a green face was to
expensive for us ;-)).
After 5 days we traveld back north and stay now in Punta Arenas where
we will spend lazy 3 weeks to get a rest befor we travel further to
newsealand.
Here they have a small theater and so we saw James Bond, Quantum of Solace ;-)).
cheers
Juerg und Doris
Donnerstag, 13. November 2008
6 Monate, einen kurzen Rueckblick
Und natuelich die Zeit mit meinem "Goeti-Meitli" Joelle, welche mich im Freizeitpark bei Salt Lake City auf jede erdenkliche Berg-und-Tal-Bahn mitnehmen wollte und mir doch eigentlich schon die alte, hoelzerne 8er-Bahn reichte....
Dienstag, 4. November 2008
El Calafate - ElChalten - Puerto Natales
Nach Walen, Pinguinen und Meer ging es wieder in die Berge zurueck, da wir wieder mal wandern wollten ;-).
So zogen wir weiter nach El Calafate zum PN Los Glaciares mit den, neben dem Matterhorn, wohl beruehmtesten Berge der Welt: dem C° Torre und dem Fitz Roy. Wir schnallten den Rucksack um und wanderten zum Fusse dieser Felsnadeln. Das Wetter spielte mit und wir hatten bereits bei der Hinfahrt nach El Chalten freie Sicht auf das Panorama.
Zwschendurch mussten wir zwar zwei Naechte und einen Tag im Zelt ausharren, da es neben Dauerregen und Schnee immer wieder heftige Windboeen gab, welche uns teilweise fast von der Gletschermoraene fegten....
Natuerlich machten wir auch einen Abstecher zum Perito Moreno Gletscher, welcher immer noch im Begriff ist zu wachsen. Dadurch kann man immer wieder das Abbrechen von Eismassen beobachten, welche dann unter lautem donnern in den Lago Argentino krachen.
Nach diesen Highlights fuhren wir weiter nach Puerto Natales und dem PN Torres del Paine. Obwohl die Fahrt nur 4 Stunden dauerte, war es doch bemerkenswert wie viel Zeit man bei den Grenzuebergaendgen zwischen Chile und Argentinien verbringen kann... Ein Formular hier, ein Stempel da, Gepaeckkontrolle und danach warten bis alle Busfahrgaeste die Prozedur hinter sich hatten.
Im PN Torres del Paine hatten wir weniger Glueck als noch im Los Glaciares. 4 Tage verbrachten wir mit wandern im Dauerregen und die Naechte waren gezeichnet durch heftigen Schneefall und Sturmboeen bis zu 150 km/h. Da weiss man weshalb man in ein Hilleberg Zelt investiert hat, obwohl uns dieses 2x vom Wind regelrecht aus dem Boden gerissen wurde und uns um die Ohren flog.
Es ist wohl daher verstaendlich, dass von hier keine Bilder existieren, denn die Torres wie auch andere Bergpanoramen blieben uns schlich und einfach verborgen ;-(.
Seit diesem Ausflug wird dieser Nationalpark als "Torres del Pain (Qual)" in unser Tagebuch eingehen ;-)
Wir sind nun in Puerto Natales zurueck, ruhen etwas aus und geniessen dieses wirjklich huebsche Staedtchen. Danach reisen wir weiter nach Ushuaia
Liebe Gruesse
Juerg und Doris
After whales, penguines and the open sea we wanted to see mountains again and to hike. We drove in direction El Calafate to visite some of the most famous mountains in the world: C° Torre and Fitz Roy. We were really lucky because of the weather and had a nice view for the whole panoramic view! Even we spent 2 nights and 1 day in the tent because of heavy rain and strong winds. In those winds it was nearly impossible to hike.
Of course we visited the glaciar Perito Moreno as well. A Glaciar who is still growing and we could observe many times falling icerocks into the lake Argentino.
After that highlights we traveled further to Puerto Natales and its PN Torres del Paine.
We had really bad luck because of the weather. It was rainy all the time and during the nights where so heavy wind that 2x our tent "flew orund our ears" (Oder wie man dem sagt :-) ).
We were not able to see any of the mountains and therefor there are no pictures ;-(.
Since this trip we call this PN "Torres del Pain" ;-).
Now we are back in Puerto Natales rest a bit and travel then further tu Ushuaia.
cu
Juerg and Doris
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Bilder zu Patagonien, Teil 1
Hier die versprochenen Bilder. In der Hoffnung die Verbindung taugt ;-)
Juerg
Sonntag, 12. Oktober 2008
Patagonien; Teil 1
Ich habe eine sehr schlechte Verbindung... Bilder folgen....
Hallo zusammen
Nach etwas laengerer Absenz melden wir uns wieder mal mit einem laengeren Bericht (gell Tschusi :-) ).
Puerto Montt gilt als touristisch, bietet aber nicht sehr viel fuers Auge. Die Haeuser sind am zerfallen und der Stadtpark ist sehr ungepflegt. Trotzdem blieben wir hier ein paar Tage um etwas von den Busreisen auszuruhen.
Eine 1 stuendige Busfahrt entfernt liegt der PN Alerce Andino, in dem wir unser Wanderherz fuer 3 Tage wieder mal etwas befriedigen konnten. Von dem Staedchen Correnteso aus ging es zu Fuss in 2h zum Parkgate, welches schoen gelegen inmitten dieses Regenwald-Nationalparks liegt.
Unser Ziel war die Laguna Fria, welche in 2 Tagen wandern erreicht werden kann. Doch bereits am Gate sagten sie uns, dass sie nicht genau wissen wie weit man kommt, da nach wie vor viel Schnee liegt und der Pfad von vielen umgestuerzten Baeumen versperrt waere. Wir liessen uns nicht beirren und wanderten mit Zelt und Kochutensilien los.
Der Weg fuehrt durch dichten Regenwald, teilweise auf sehr rutschigen Holzstegen und teilweise durch unwegsame Trampelpfade. Und in der Tat mussten wir staendig umgefallene Baume entweder ueberklettern oder unten durch kriechen. Doch eigentlich ist es gerade das was uns ja so sehr am hiken gefaellt :-).
Nach mehreren Stunden wandern erreichten wir die Laguna Saragazo, etwa in der Haelfte des ganzen Weges. Von hier aus ging es nicht mehr weiter, weil der Weg so zugewachsen ist, dass man sich nur mit einer Axt haette den Weg bahnen koennen. Wir machten uns also auf den Rueckweg und uebernachteten beim Gate in dem Refugium, welches wir ganz alleine fuer uns hatten.
Die naechsten Tage verbrachten wir mich kuerzeren Hikes von dem Refugium aus.
Zurueck in Puerto Montt machten wir einen Abstecher auf die Insel Chiloe und dort nach Castro. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Trotzdem liegt dieses Hafenstaedchen schoen gelegen und der Fisch dort ist super schmackhaft.
Wir entschieden uns einmal quer durch den Kontinent zu fahren, von der Westkuest an die Ostkueste und somit auch nach Argentinien zu gehen.
Der erste Stop war Bariloche, eigentlich ein Wintersport Gebiet, welches aber auch tolle Wanderungen bereit haelt. Und so bestiegen wir den Cº Otto (Namensgebungen sind manchmal Gluecksache) und den Cº Campanario. Zwei Aussichtsberge mit wunderschoener Fernsicht ueber den Lago Nahuel Huapi.
Weiter ging die Reise ueber Esquel nach Puerto Madryn. Prt Madryn gilt als Hochburg fuer Whale Whatching und Magellan Pinguine. Dies wollten wir uns nicht entgehen lassen und so buchten wir eine 2-Tages-Tour.
Der erst Tag war fuer Whale Whatching und Seeelefanten reserviert. Die Bootsfahrt war begleitet von heftigen WInden und meterhohen Wellen, sodass das fotografieren fast unmoeglich war. Nichts desto Trotz sind die Eindruecke Wale zu sehen einmalig!
Der zweite Tag war Piguin Tag und da Doris und ich Piguine lieben war das fuer uns wiederum ein Highlight.
Von Puerto Madryn aus reisten wir nun weiter der Ostkueste entlang und befinden uns zur Zeit bei Caleta Olivia.
Liebe Grusse
Doris und Juerg
Dear all
From Santiago we flew further to Puerto Montt. There we could satisfied our "hiking heart" for 3 days.
We visited the PN Alerce Andino. Our goal was to reach Laguna Fria. But at the Gate they told us it has maybe very much snow and it will be hard to finde the way up to the Laguna.
The trek goes trough rain forest, sometimes on very slippery wooden catwalk and somtimes only in smal path. Many times we had to climbe over tumbled down trees.
After a few hours hiking we reached Laguna Saragazo, approximate the half way to Laguna Fria. At this place it was not possible do go further because many trees blocked the trek. So we had to go back and stay at a Refugio.
Back in Puerto Montt we descided to travel from the West coast to the East coast.
The first stop was Bariloche in Argentina. This place is well known as a ski resort but has as well nice treks in the summer time. We climbed Cº Otto and Cº Campanario, two mountains with nice views over the Lago Nahuel Huapi.
The next stop was Puerto Madryn, famous for whale whatching and Penguins. We organised a two day trip to see that animals.
For the whale whatching was the weather a bit bad. Because of strong winds and high waves taking fotos was nearly impossible. But anyway the impresions to see whales and Penguins ist just amazing!
We traveled further along the east coast and stay now in Caleta Olivia.
cheers
Doris and Juerg