Sonntag, 16. November 2008
Donnerstag, 13. November 2008
6 Monate, einen kurzen Rueckblick
Hallo zusammen
Nach nunmehr 6 Monaten unserer Reise um die Welt ist wohl die Zeit gekommen einen kleinen Rueckblick zu schreiben.
Wir sitzen gerade im Bus von Ushuaia nach Punta Arenas. Es ist 5 Uhr morgens und die Sonne ist gerade aufgegangen. Die umliegenden Berge sind in warmes Licht getaucht und im Bus ist es angenehm ruhig. 12h wird die Fahrt dauern, plus die Zeit welche wir wieder mit rumstehen und warten am Zoll verbringen werden.
In 6 Monaten sind wir nun vom noerdlichsten Punkt unserer Reise (Fairbanks, Alaska) zum unserem Suedlichsten (Ushuaia, Argentinien) gereist. Eine ungeheure Strecke, wenn man sich dies auf der Karte mal ansieht. Rund 14000km (Luftlinie), zurueckgelegt mit wandern, fliegen, busfahren und schifffahrt....
Vieles durften wir sehen und erleben. Es kam zu tollen Bekanntschaften. Einige dauerten nur Minuten, andere werden durch regelmaessig E-Mail's aufrecht erhalten. Ich denke da v.a. an Alex, unseren Stadtfuehrer in Quito. Ihn haben wir mit unserem Spanisch wohl so manchmal an das Ende seines Latein gebracht. Mit Gespraechen ueber rotierende Leichen oder Pfarrer namens 'Mittagessen'.
Oder an Didi und Katja, welche mit dem Rad von Feuerland nordwaerts radeln in Richtung Equador. Eine Leistung, welche wir noch mehr bewundern, wenn wir Teile ihrer Strecke, wenn auch nur im Bus, ebenfalls befahren haben. Katja, welche sich die gerauchten Zigarettenkippen unter die Schnuersenkel der gebundenen Schuhe steckte, damit sie sie bei Gelegenheit richtig entsorgen kann. Oder Rene und Carmen mit denen wir in 3 Tagen die Salar de Uyuni durchquert haben. Von Julio, einem Argentinier, welcher uns beistand als wir auf der Isola del Sol staendig irgendwelche obskuren Zahlungen haetten machen sollen.
Und natuelich die Zeit mit meinem "Goeti-Meitli" Joelle, welche mich im Freizeitpark bei Salt Lake City auf jede erdenkliche Berg-und-Tal-Bahn mitnehmen wollte und mir doch eigentlich schon die alte, hoelzerne 8er-Bahn reichte....
Und natuelich die Zeit mit meinem "Goeti-Meitli" Joelle, welche mich im Freizeitpark bei Salt Lake City auf jede erdenkliche Berg-und-Tal-Bahn mitnehmen wollte und mir doch eigentlich schon die alte, hoelzerne 8er-Bahn reichte....
Viele koennten wir noch erwaehnen, aber ich denke dies wuerde den Rahmen dieser Zusammenfassung sprengen.
Landschaftlich bieten diese riesigen Kontinente alles was das Herz begehrt. Von tiefen Canyons ueber schneebedeckt Bergketten. Von Lagunen unter Meereshoehe zu sprudelden Geysieren. Von hot Pools zu schwimmenden Eisblocks in Bergseen. Springende Wale in rauher See oder Pinguine beim nisten Und tausendes mehr...
Was uns auch in Erinnerung bleiben wird sind die tollen Waelder, welche wir durchwandert haben. Waelder wie eine Maerchenwelt in der man glaubt es kommen gleich Zwerge vorbei oder wie in HdR springen irgendwelche Orks hinter Felsen hervor...
Bisher kamen an die 5000 Fotos zusammen, von denen ich bestimmt nochmals ein Jahr brauche um sie zu 'bearbeiten' :-)).
Man moege uns die Melancholie in den Worten dieser Zusammenfassung etwas nachsehen, sind wir nun doch etwas 'reisemuede' geworden von den vielen Eindruecken und der Organisationen der taeglichen Routine wie Hotelsuche, Busfahrten, Wanderrouten erkunden etc, etc.
Noch besteht kein Heimweh und wir freuen uns riesig auf die zweite Haelfte unserer Reise auf neue Kontinente, auf neue Bekanntschaften und neue Kulturen.
Man muss aufpassen nicht zu verwoehnt zu werden mit Eindruecken. Nach der Salar de Uyuni hatten wir etwas Probleme die Schoenheit der vorbeiziehenden Landschaft zu sehen, einfach weil die Salar unglaublich ist. Oder den Sonnenuntergang ueber dem Titicacasee als langweilig zu empfinden, weil man schon so viele atemberaubende gesehen hat.
Es ist also Zeit etwas zur Ruhe zu kommen, die Fuesse hochzulegen und die gesammelten Eindruecke setzen zu lassen, damit man wieder bereit ist Neues zu erleben.
Wir sind nun in Punta Arenas angekommen. Unserer letzten Station in Suedamerika. Wir werden von hier aus noch einige kleinere Touren unternehmen, aber auch Zeit mit Musse und gemuetlichem nichtstun verbringen ;-)).
Von zuhause freuen wir uns immer wieder ueber Kommentare auf unserem Blog oder ueber persoenliche Mails. Es ist schoen zu wissen das man den Blogbesuchern mit unseren Bildern eine Freude machen kann und hoffentlich auch etwas 'gluschtig' auf eigene Reisen.
Also, auf weitere Eindruecke, Erlebnisse und viele neuen Fotos
Juerg und Doris
Dienstag, 4. November 2008
El Calafate - ElChalten - Puerto Natales
Hallo zusammen! (English see below)
Nach Walen, Pinguinen und Meer ging es wieder in die Berge zurueck, da wir wieder mal wandern wollten ;-).
So zogen wir weiter nach El Calafate zum PN Los Glaciares mit den, neben dem Matterhorn, wohl beruehmtesten Berge der Welt: dem C° Torre und dem Fitz Roy. Wir schnallten den Rucksack um und wanderten zum Fusse dieser Felsnadeln. Das Wetter spielte mit und wir hatten bereits bei der Hinfahrt nach El Chalten freie Sicht auf das Panorama.
Zwschendurch mussten wir zwar zwei Naechte und einen Tag im Zelt ausharren, da es neben Dauerregen und Schnee immer wieder heftige Windboeen gab, welche uns teilweise fast von der Gletschermoraene fegten....
Natuerlich machten wir auch einen Abstecher zum Perito Moreno Gletscher, welcher immer noch im Begriff ist zu wachsen. Dadurch kann man immer wieder das Abbrechen von Eismassen beobachten, welche dann unter lautem donnern in den Lago Argentino krachen.
Nach diesen Highlights fuhren wir weiter nach Puerto Natales und dem PN Torres del Paine. Obwohl die Fahrt nur 4 Stunden dauerte, war es doch bemerkenswert wie viel Zeit man bei den Grenzuebergaendgen zwischen Chile und Argentinien verbringen kann... Ein Formular hier, ein Stempel da, Gepaeckkontrolle und danach warten bis alle Busfahrgaeste die Prozedur hinter sich hatten.
Im PN Torres del Paine hatten wir weniger Glueck als noch im Los Glaciares. 4 Tage verbrachten wir mit wandern im Dauerregen und die Naechte waren gezeichnet durch heftigen Schneefall und Sturmboeen bis zu 150 km/h. Da weiss man weshalb man in ein Hilleberg Zelt investiert hat, obwohl uns dieses 2x vom Wind regelrecht aus dem Boden gerissen wurde und uns um die Ohren flog.
Es ist wohl daher verstaendlich, dass von hier keine Bilder existieren, denn die Torres wie auch andere Bergpanoramen blieben uns schlich und einfach verborgen ;-(.
Seit diesem Ausflug wird dieser Nationalpark als "Torres del Pain (Qual)" in unser Tagebuch eingehen ;-)
Wir sind nun in Puerto Natales zurueck, ruhen etwas aus und geniessen dieses wirjklich huebsche Staedtchen. Danach reisen wir weiter nach Ushuaia
Liebe Gruesse
Juerg und Doris
After whales, penguines and the open sea we wanted to see mountains again and to hike. We drove in direction El Calafate to visite some of the most famous mountains in the world: C° Torre and Fitz Roy. We were really lucky because of the weather and had a nice view for the whole panoramic view! Even we spent 2 nights and 1 day in the tent because of heavy rain and strong winds. In those winds it was nearly impossible to hike.
Of course we visited the glaciar Perito Moreno as well. A Glaciar who is still growing and we could observe many times falling icerocks into the lake Argentino.
After that highlights we traveled further to Puerto Natales and its PN Torres del Paine.
We had really bad luck because of the weather. It was rainy all the time and during the nights where so heavy wind that 2x our tent "flew orund our ears" (Oder wie man dem sagt :-) ).
We were not able to see any of the mountains and therefor there are no pictures ;-(.
Since this trip we call this PN "Torres del Pain" ;-).
Now we are back in Puerto Natales rest a bit and travel then further tu Ushuaia.
cu
Juerg and Doris
Nach Walen, Pinguinen und Meer ging es wieder in die Berge zurueck, da wir wieder mal wandern wollten ;-).
So zogen wir weiter nach El Calafate zum PN Los Glaciares mit den, neben dem Matterhorn, wohl beruehmtesten Berge der Welt: dem C° Torre und dem Fitz Roy. Wir schnallten den Rucksack um und wanderten zum Fusse dieser Felsnadeln. Das Wetter spielte mit und wir hatten bereits bei der Hinfahrt nach El Chalten freie Sicht auf das Panorama.
Zwschendurch mussten wir zwar zwei Naechte und einen Tag im Zelt ausharren, da es neben Dauerregen und Schnee immer wieder heftige Windboeen gab, welche uns teilweise fast von der Gletschermoraene fegten....
Natuerlich machten wir auch einen Abstecher zum Perito Moreno Gletscher, welcher immer noch im Begriff ist zu wachsen. Dadurch kann man immer wieder das Abbrechen von Eismassen beobachten, welche dann unter lautem donnern in den Lago Argentino krachen.
Nach diesen Highlights fuhren wir weiter nach Puerto Natales und dem PN Torres del Paine. Obwohl die Fahrt nur 4 Stunden dauerte, war es doch bemerkenswert wie viel Zeit man bei den Grenzuebergaendgen zwischen Chile und Argentinien verbringen kann... Ein Formular hier, ein Stempel da, Gepaeckkontrolle und danach warten bis alle Busfahrgaeste die Prozedur hinter sich hatten.
Im PN Torres del Paine hatten wir weniger Glueck als noch im Los Glaciares. 4 Tage verbrachten wir mit wandern im Dauerregen und die Naechte waren gezeichnet durch heftigen Schneefall und Sturmboeen bis zu 150 km/h. Da weiss man weshalb man in ein Hilleberg Zelt investiert hat, obwohl uns dieses 2x vom Wind regelrecht aus dem Boden gerissen wurde und uns um die Ohren flog.
Es ist wohl daher verstaendlich, dass von hier keine Bilder existieren, denn die Torres wie auch andere Bergpanoramen blieben uns schlich und einfach verborgen ;-(.
Seit diesem Ausflug wird dieser Nationalpark als "Torres del Pain (Qual)" in unser Tagebuch eingehen ;-)
Wir sind nun in Puerto Natales zurueck, ruhen etwas aus und geniessen dieses wirjklich huebsche Staedtchen. Danach reisen wir weiter nach Ushuaia
Liebe Gruesse
Juerg und Doris
After whales, penguines and the open sea we wanted to see mountains again and to hike. We drove in direction El Calafate to visite some of the most famous mountains in the world: C° Torre and Fitz Roy. We were really lucky because of the weather and had a nice view for the whole panoramic view! Even we spent 2 nights and 1 day in the tent because of heavy rain and strong winds. In those winds it was nearly impossible to hike.
Of course we visited the glaciar Perito Moreno as well. A Glaciar who is still growing and we could observe many times falling icerocks into the lake Argentino.
After that highlights we traveled further to Puerto Natales and its PN Torres del Paine.
We had really bad luck because of the weather. It was rainy all the time and during the nights where so heavy wind that 2x our tent "flew orund our ears" (Oder wie man dem sagt :-) ).
We were not able to see any of the mountains and therefor there are no pictures ;-(.
Since this trip we call this PN "Torres del Pain" ;-).
Now we are back in Puerto Natales rest a bit and travel then further tu Ushuaia.
cu
Juerg and Doris
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Bilder zu Patagonien, Teil 1
Hallo zusammen
Hier die versprochenen Bilder. In der Hoffnung die Verbindung taugt ;-)
Juerg
Hier die versprochenen Bilder. In der Hoffnung die Verbindung taugt ;-)
Juerg
Sonntag, 12. Oktober 2008
Patagonien; Teil 1
(english see below)
Ich habe eine sehr schlechte Verbindung... Bilder folgen....
Hallo zusammen
Nach etwas laengerer Absenz melden wir uns wieder mal mit einem laengeren Bericht (gell Tschusi :-) ).
Puerto Montt gilt als touristisch, bietet aber nicht sehr viel fuers Auge. Die Haeuser sind am zerfallen und der Stadtpark ist sehr ungepflegt. Trotzdem blieben wir hier ein paar Tage um etwas von den Busreisen auszuruhen.
Eine 1 stuendige Busfahrt entfernt liegt der PN Alerce Andino, in dem wir unser Wanderherz fuer 3 Tage wieder mal etwas befriedigen konnten. Von dem Staedchen Correnteso aus ging es zu Fuss in 2h zum Parkgate, welches schoen gelegen inmitten dieses Regenwald-Nationalparks liegt.
Unser Ziel war die Laguna Fria, welche in 2 Tagen wandern erreicht werden kann. Doch bereits am Gate sagten sie uns, dass sie nicht genau wissen wie weit man kommt, da nach wie vor viel Schnee liegt und der Pfad von vielen umgestuerzten Baeumen versperrt waere. Wir liessen uns nicht beirren und wanderten mit Zelt und Kochutensilien los.
Der Weg fuehrt durch dichten Regenwald, teilweise auf sehr rutschigen Holzstegen und teilweise durch unwegsame Trampelpfade. Und in der Tat mussten wir staendig umgefallene Baume entweder ueberklettern oder unten durch kriechen. Doch eigentlich ist es gerade das was uns ja so sehr am hiken gefaellt :-).
Nach mehreren Stunden wandern erreichten wir die Laguna Saragazo, etwa in der Haelfte des ganzen Weges. Von hier aus ging es nicht mehr weiter, weil der Weg so zugewachsen ist, dass man sich nur mit einer Axt haette den Weg bahnen koennen. Wir machten uns also auf den Rueckweg und uebernachteten beim Gate in dem Refugium, welches wir ganz alleine fuer uns hatten.
Die naechsten Tage verbrachten wir mich kuerzeren Hikes von dem Refugium aus.
Zurueck in Puerto Montt machten wir einen Abstecher auf die Insel Chiloe und dort nach Castro. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Trotzdem liegt dieses Hafenstaedchen schoen gelegen und der Fisch dort ist super schmackhaft.
Wir entschieden uns einmal quer durch den Kontinent zu fahren, von der Westkuest an die Ostkueste und somit auch nach Argentinien zu gehen.
Der erste Stop war Bariloche, eigentlich ein Wintersport Gebiet, welches aber auch tolle Wanderungen bereit haelt. Und so bestiegen wir den Cº Otto (Namensgebungen sind manchmal Gluecksache) und den Cº Campanario. Zwei Aussichtsberge mit wunderschoener Fernsicht ueber den Lago Nahuel Huapi.
Weiter ging die Reise ueber Esquel nach Puerto Madryn. Prt Madryn gilt als Hochburg fuer Whale Whatching und Magellan Pinguine. Dies wollten wir uns nicht entgehen lassen und so buchten wir eine 2-Tages-Tour.
Der erst Tag war fuer Whale Whatching und Seeelefanten reserviert. Die Bootsfahrt war begleitet von heftigen WInden und meterhohen Wellen, sodass das fotografieren fast unmoeglich war. Nichts desto Trotz sind die Eindruecke Wale zu sehen einmalig!
Der zweite Tag war Piguin Tag und da Doris und ich Piguine lieben war das fuer uns wiederum ein Highlight.
Von Puerto Madryn aus reisten wir nun weiter der Ostkueste entlang und befinden uns zur Zeit bei Caleta Olivia.
Liebe Grusse
Doris und Juerg
Dear all
From Santiago we flew further to Puerto Montt. There we could satisfied our "hiking heart" for 3 days.
We visited the PN Alerce Andino. Our goal was to reach Laguna Fria. But at the Gate they told us it has maybe very much snow and it will be hard to finde the way up to the Laguna.
The trek goes trough rain forest, sometimes on very slippery wooden catwalk and somtimes only in smal path. Many times we had to climbe over tumbled down trees.
After a few hours hiking we reached Laguna Saragazo, approximate the half way to Laguna Fria. At this place it was not possible do go further because many trees blocked the trek. So we had to go back and stay at a Refugio.
Back in Puerto Montt we descided to travel from the West coast to the East coast.
The first stop was Bariloche in Argentina. This place is well known as a ski resort but has as well nice treks in the summer time. We climbed Cº Otto and Cº Campanario, two mountains with nice views over the Lago Nahuel Huapi.
The next stop was Puerto Madryn, famous for whale whatching and Penguins. We organised a two day trip to see that animals.
For the whale whatching was the weather a bit bad. Because of strong winds and high waves taking fotos was nearly impossible. But anyway the impresions to see whales and Penguins ist just amazing!
We traveled further along the east coast and stay now in Caleta Olivia.
cheers
Doris and Juerg
Ich habe eine sehr schlechte Verbindung... Bilder folgen....
Hallo zusammen
Nach etwas laengerer Absenz melden wir uns wieder mal mit einem laengeren Bericht (gell Tschusi :-) ).
Puerto Montt gilt als touristisch, bietet aber nicht sehr viel fuers Auge. Die Haeuser sind am zerfallen und der Stadtpark ist sehr ungepflegt. Trotzdem blieben wir hier ein paar Tage um etwas von den Busreisen auszuruhen.
Eine 1 stuendige Busfahrt entfernt liegt der PN Alerce Andino, in dem wir unser Wanderherz fuer 3 Tage wieder mal etwas befriedigen konnten. Von dem Staedchen Correnteso aus ging es zu Fuss in 2h zum Parkgate, welches schoen gelegen inmitten dieses Regenwald-Nationalparks liegt.
Unser Ziel war die Laguna Fria, welche in 2 Tagen wandern erreicht werden kann. Doch bereits am Gate sagten sie uns, dass sie nicht genau wissen wie weit man kommt, da nach wie vor viel Schnee liegt und der Pfad von vielen umgestuerzten Baeumen versperrt waere. Wir liessen uns nicht beirren und wanderten mit Zelt und Kochutensilien los.
Der Weg fuehrt durch dichten Regenwald, teilweise auf sehr rutschigen Holzstegen und teilweise durch unwegsame Trampelpfade. Und in der Tat mussten wir staendig umgefallene Baume entweder ueberklettern oder unten durch kriechen. Doch eigentlich ist es gerade das was uns ja so sehr am hiken gefaellt :-).
Nach mehreren Stunden wandern erreichten wir die Laguna Saragazo, etwa in der Haelfte des ganzen Weges. Von hier aus ging es nicht mehr weiter, weil der Weg so zugewachsen ist, dass man sich nur mit einer Axt haette den Weg bahnen koennen. Wir machten uns also auf den Rueckweg und uebernachteten beim Gate in dem Refugium, welches wir ganz alleine fuer uns hatten.
Die naechsten Tage verbrachten wir mich kuerzeren Hikes von dem Refugium aus.
Zurueck in Puerto Montt machten wir einen Abstecher auf die Insel Chiloe und dort nach Castro. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter. Trotzdem liegt dieses Hafenstaedchen schoen gelegen und der Fisch dort ist super schmackhaft.
Wir entschieden uns einmal quer durch den Kontinent zu fahren, von der Westkuest an die Ostkueste und somit auch nach Argentinien zu gehen.
Der erste Stop war Bariloche, eigentlich ein Wintersport Gebiet, welches aber auch tolle Wanderungen bereit haelt. Und so bestiegen wir den Cº Otto (Namensgebungen sind manchmal Gluecksache) und den Cº Campanario. Zwei Aussichtsberge mit wunderschoener Fernsicht ueber den Lago Nahuel Huapi.
Weiter ging die Reise ueber Esquel nach Puerto Madryn. Prt Madryn gilt als Hochburg fuer Whale Whatching und Magellan Pinguine. Dies wollten wir uns nicht entgehen lassen und so buchten wir eine 2-Tages-Tour.
Der erst Tag war fuer Whale Whatching und Seeelefanten reserviert. Die Bootsfahrt war begleitet von heftigen WInden und meterhohen Wellen, sodass das fotografieren fast unmoeglich war. Nichts desto Trotz sind die Eindruecke Wale zu sehen einmalig!
Der zweite Tag war Piguin Tag und da Doris und ich Piguine lieben war das fuer uns wiederum ein Highlight.
Von Puerto Madryn aus reisten wir nun weiter der Ostkueste entlang und befinden uns zur Zeit bei Caleta Olivia.
Liebe Grusse
Doris und Juerg
Dear all
From Santiago we flew further to Puerto Montt. There we could satisfied our "hiking heart" for 3 days.
We visited the PN Alerce Andino. Our goal was to reach Laguna Fria. But at the Gate they told us it has maybe very much snow and it will be hard to finde the way up to the Laguna.
The trek goes trough rain forest, sometimes on very slippery wooden catwalk and somtimes only in smal path. Many times we had to climbe over tumbled down trees.
After a few hours hiking we reached Laguna Saragazo, approximate the half way to Laguna Fria. At this place it was not possible do go further because many trees blocked the trek. So we had to go back and stay at a Refugio.
Back in Puerto Montt we descided to travel from the West coast to the East coast.
The first stop was Bariloche in Argentina. This place is well known as a ski resort but has as well nice treks in the summer time. We climbed Cº Otto and Cº Campanario, two mountains with nice views over the Lago Nahuel Huapi.
The next stop was Puerto Madryn, famous for whale whatching and Penguins. We organised a two day trip to see that animals.
For the whale whatching was the weather a bit bad. Because of strong winds and high waves taking fotos was nearly impossible. But anyway the impresions to see whales and Penguins ist just amazing!
We traveled further along the east coast and stay now in Caleta Olivia.
cheers
Doris and Juerg
Freitag, 26. September 2008
Chile - Calama - Arica - PN Lauca -Puerto Montt
Hallo zusammen
Nachdem wir nun einige Zeit absent waren, melde ich mich mal mir einem kurzen Zwischenbericht ;-).
Calama, im Noreden von Chile ist eine haessliche Stadt, welche kaum was schoenes bietet. Obwohl es ueber 200'000 Einwohner hat, kann man gerade mal auf 150m so was wie eine Einkaufsstrasse "bewandern".
Von Calama aus kann man nach Chuquicamata, die weltgroessten Kupfermine besichtigen. Hierfuer faehrt man mit einem Sammeltaxi von der Stadt aus los....NUR, diese Taxis fahren erst, wenn sie wirklich 4 Personen haben. Wir warteten also und da sich keine weiteren 2 mehr finden liessen konnten wir auch nicht fahren. Alles verhandeln und "stuermen" half nichts....
Aber egal, wir entschieden uns danach nach Arica zu reisen, der noerdlichsten Stadt in Chile, um den Parque Nacional Lauca zu besuchen.
Hierzu reist man ueber Iquique. Iquique liegt am Pazifik und hat eine schoene Strandpromenade und ein paar wirklich schoene alte Holzhaeuser. Leider ist der Rest der Stadt wie alle anderen bisher besuchten Staedte...sie zerfallen und sind wenig gepflegt.
In Arica fanden wir ein Hostal welches von einem Neuseelaender gefuehrt wird. Es war wirklich angenehem, da es neben tollen Zimmern auch ein Fruehstuecksbuffet mit "all-you-can-eat" mit echtrem Filterkaffee gab.
Wer schon in Chile gereist ist, weiss was das bedeutet ;-). Normalerweise gibt es gerade mal ein trockenes Weissbroetchen mit Nescafe und Erdbeerkonfi... Das heisst man hat eine halbe Stunde nach dem Fruehstueck wieder hunger und macht sich auf die Suche nach Enpanadas, den mit Kaese oder Fleisch gefuellten Teigtaschen.
Fuer den Lauca buchten wir eine Tages-Bus-Tour und fuhren damit von morgens um 8 bis abends um 8 durch den Park. Man kann sagen, dass der Park zwar eindruecklich ist, aber nachdem man durch die Salar gefahren ist, ist man doch etwas uebersattigt mit tollen Landschaften ;-)).
Nachdem wir wieder zurueck in Iquique waren machten wir uns ein paar schoene Tage mit Bier trinken, Glace essen und in der Sonne sitzen. Dies tat richtig gut, denn die staendige Organisation von Hostals, Busfahrten oder Reiserouten studieren schafft doch ganz schoen.
Von Iquique aus flogen wir nach Santiago und trafen dort eine Freundin von mir, Annemarie. Sie organisierte uns ein Hotel in der Stadt und zu unserer Ueberraschung handelte es sich um ein Apart-Hotel. Sprich wir hatten ein grosses Schlafzimmer, tolles Bad mit richtig heisser Dusche und einem Wohnzimmer mit Kueche.
Leider blieben wir nur zwei Naechte in Santiago, sodass wir diese Infrastruktur nur wenug ausnutzen konnten. Den Tag in Santiago verbrachten wir mit "loitern" in einer Shopping Mal, denn seit Nordamerika hatte wir nichts mehr solches gehabt ;-)).
Zudem spazierten wir kreuz und quer durch die Stadt. Santiago liegt wunderschon vor den Anden, welche immer wieder durch die Haeserreihen blitzen.
Am Abend ging es mit Annemarie ins Kuenstlerviertel der Stadt wo wir arabisch gegessen haben...mmmmhhhhh...einfach lecker!
Die Reise ging danach weiter nach Puerto Montt, dem Tor zu Patagonien. Hier ist erst gerade der Fruehling eingetroffen und es ist dementsprechend noch etwas kalt. Trotzdem wollen wir die naechsten Tage mit wandern verbringen, damit wir auch das Zelt wieder mal "entfalten" koennen ;-).
Leider gab es in der letzten Zeit wenig Moeglichkeiten zu fotografieren, sodass ich nur wenige Bilder zum zeigen habe...
Also, lasst es euch gut gehen
Juerg und Doris
Nachdem wir nun einige Zeit absent waren, melde ich mich mal mir einem kurzen Zwischenbericht ;-).
Calama, im Noreden von Chile ist eine haessliche Stadt, welche kaum was schoenes bietet. Obwohl es ueber 200'000 Einwohner hat, kann man gerade mal auf 150m so was wie eine Einkaufsstrasse "bewandern".
Von Calama aus kann man nach Chuquicamata, die weltgroessten Kupfermine besichtigen. Hierfuer faehrt man mit einem Sammeltaxi von der Stadt aus los....NUR, diese Taxis fahren erst, wenn sie wirklich 4 Personen haben. Wir warteten also und da sich keine weiteren 2 mehr finden liessen konnten wir auch nicht fahren. Alles verhandeln und "stuermen" half nichts....
Aber egal, wir entschieden uns danach nach Arica zu reisen, der noerdlichsten Stadt in Chile, um den Parque Nacional Lauca zu besuchen.
Hierzu reist man ueber Iquique. Iquique liegt am Pazifik und hat eine schoene Strandpromenade und ein paar wirklich schoene alte Holzhaeuser. Leider ist der Rest der Stadt wie alle anderen bisher besuchten Staedte...sie zerfallen und sind wenig gepflegt.
In Arica fanden wir ein Hostal welches von einem Neuseelaender gefuehrt wird. Es war wirklich angenehem, da es neben tollen Zimmern auch ein Fruehstuecksbuffet mit "all-you-can-eat" mit echtrem Filterkaffee gab.
Wer schon in Chile gereist ist, weiss was das bedeutet ;-). Normalerweise gibt es gerade mal ein trockenes Weissbroetchen mit Nescafe und Erdbeerkonfi... Das heisst man hat eine halbe Stunde nach dem Fruehstueck wieder hunger und macht sich auf die Suche nach Enpanadas, den mit Kaese oder Fleisch gefuellten Teigtaschen.
Fuer den Lauca buchten wir eine Tages-Bus-Tour und fuhren damit von morgens um 8 bis abends um 8 durch den Park. Man kann sagen, dass der Park zwar eindruecklich ist, aber nachdem man durch die Salar gefahren ist, ist man doch etwas uebersattigt mit tollen Landschaften ;-)).
Nachdem wir wieder zurueck in Iquique waren machten wir uns ein paar schoene Tage mit Bier trinken, Glace essen und in der Sonne sitzen. Dies tat richtig gut, denn die staendige Organisation von Hostals, Busfahrten oder Reiserouten studieren schafft doch ganz schoen.
Von Iquique aus flogen wir nach Santiago und trafen dort eine Freundin von mir, Annemarie. Sie organisierte uns ein Hotel in der Stadt und zu unserer Ueberraschung handelte es sich um ein Apart-Hotel. Sprich wir hatten ein grosses Schlafzimmer, tolles Bad mit richtig heisser Dusche und einem Wohnzimmer mit Kueche.
Leider blieben wir nur zwei Naechte in Santiago, sodass wir diese Infrastruktur nur wenug ausnutzen konnten. Den Tag in Santiago verbrachten wir mit "loitern" in einer Shopping Mal, denn seit Nordamerika hatte wir nichts mehr solches gehabt ;-)).
Zudem spazierten wir kreuz und quer durch die Stadt. Santiago liegt wunderschon vor den Anden, welche immer wieder durch die Haeserreihen blitzen.
Am Abend ging es mit Annemarie ins Kuenstlerviertel der Stadt wo wir arabisch gegessen haben...mmmmhhhhh...einfach lecker!
Die Reise ging danach weiter nach Puerto Montt, dem Tor zu Patagonien. Hier ist erst gerade der Fruehling eingetroffen und es ist dementsprechend noch etwas kalt. Trotzdem wollen wir die naechsten Tage mit wandern verbringen, damit wir auch das Zelt wieder mal "entfalten" koennen ;-).
Leider gab es in der letzten Zeit wenig Moeglichkeiten zu fotografieren, sodass ich nur wenige Bilder zum zeigen habe...
Also, lasst es euch gut gehen
Juerg und Doris
Sonntag, 14. September 2008
Suedamerika - Weiterreise
Hallo zusammen
Lange haben wir uns nicht gemeldet, denn die letzten Wochen waren mit Busfahren und Organisation gefuellt.
Nachdem wir Quito verlassen hatten sind wir in 36h nach Lima gefahren und haben uns dort entschieden einen Flug ueber Cusco nach Laucra zu nehmen. Via Bus sind wir dann ueber die Grenze nach Peru, genauer nach Puno am Titicaca-See gefahren. Unser Pass fuellt sich allmaehlich mit allerlei Stempel :-).
Von Puno aus ging es wiederum per Bus dem Titicaca-See entlang ueber die Grenze nach Bolivien und wir landeten in Copacabana. Weiter ging es nach Ouro und von dort per Zug nach Uyuni wo wir die hoechste Salzwueste der Welt besuchten (Salar de Uyuni).
In dieser 3-taegigen Reise inbegriffen war der Uebertritt nach Chile, genauer nach San Pedro de Atacama.
Da uns San Pedro ueberhaupt nicht gefiel, sind wir sofort weiter nach Calama gereist und da befinden wir uns zur Zeit und ruhen uns etwas aus.
Anbei seht ihr einige Bilder, welche wir auf der oben beschrieben Reise gemacht haben.
Viel Spass
Gruesse
Juerg und Doris
Lange haben wir uns nicht gemeldet, denn die letzten Wochen waren mit Busfahren und Organisation gefuellt.
Nachdem wir Quito verlassen hatten sind wir in 36h nach Lima gefahren und haben uns dort entschieden einen Flug ueber Cusco nach Laucra zu nehmen. Via Bus sind wir dann ueber die Grenze nach Peru, genauer nach Puno am Titicaca-See gefahren. Unser Pass fuellt sich allmaehlich mit allerlei Stempel :-).
Von Puno aus ging es wiederum per Bus dem Titicaca-See entlang ueber die Grenze nach Bolivien und wir landeten in Copacabana. Weiter ging es nach Ouro und von dort per Zug nach Uyuni wo wir die hoechste Salzwueste der Welt besuchten (Salar de Uyuni).
In dieser 3-taegigen Reise inbegriffen war der Uebertritt nach Chile, genauer nach San Pedro de Atacama.
Da uns San Pedro ueberhaupt nicht gefiel, sind wir sofort weiter nach Calama gereist und da befinden wir uns zur Zeit und ruhen uns etwas aus.
Anbei seht ihr einige Bilder, welche wir auf der oben beschrieben Reise gemacht haben.
Viel Spass
Gruesse
Juerg und Doris
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