Sonntag, 16. November 2008

Puerto Natales - Ushuaia - Punta Arenas

Hallo zusammen (English see below)

Nach den regnerischen resp. winterlichen Tagen mit starken Windboen im
Torres del Paine zog es uns weiter Richtung Sueden nach Ushuaia. Diese
suedlichste Stadt der Welt ist zugleich unser suedlichster Ort unserer
Reise.


15h dauerte die Busfahrt, welche eine Faehrfahrt durch die
Magellanstrasse und wiederum langes warten am Grenzuebergang zu
Argentinien beinhaltete. Die Busse hier unten sind bei weitem nicht
mehr so komfortabel wie noch weiter noerdlich und so kamen wir doch
recht muede in Ushuaia an.

Trotz der Muedigkeit war die "Einfahrt" nach Ushuaia
bilderbuchmaessig. Wir fuhren durch Berglandschaften, welche im
Abendrot richtiggehend gluehten.

Ushuaia ist ein recht huebsches Staedchen, welches zudem die
Moeglichkeit zum Skifahren bietet. Es ist eines der wenigen Skigebiete
in der Welt in welchem man bis zum Meer "abfahren" kann.

Hier hatten wir wieder mal mit Bargeldbezug zu kaempfen. Waehrend des
Wochenendes war keine Verbindung zu den ATMs vorhanden und vor Montag
wuedre sich auch keiner darum kuemmern. Am Montag war die Verbindung
zwar wieder hergestellt aber leider war gleichzeitig Zahltag der
Einheimischen. Dies bedeutet lange Warteschlangen vor den Maschinen
und wenn man endlich an der Reihe ist, ist schon alles Geld
bezogen....

Da wir alle Hostals bar bezahlen mussten, fehlte uns nun das noetige
Geld um ein paar Tage im PN Tierra del Fuego zu verbringen und so
begnuegten wir uns eben mit Kurzwanderungen in der Gegend um Ushuaia.
Eine Tour fuehrte uns zum Martial Glaciar hoch mit schoener Sicht
ueber die Stadt.

Zudem liegt der Ort ja nur einen Steinwurf von der Antarktis entfernt.
Aber 5500 USD fuer die Ueberfahrt durch eine der wildesten
Meerespassagen der Welt war uns dann doch etwas zu teuer, nur um sie
mit gruenem Gesicht an der Reeling zu verbringen ;-)).

Nach 5 Tagen reisten wir wieder nordwaerts und befinden uns nun in
Punto Arenas. Hier werden wir etwa 3 Wochen mit faulenzen verbringen,
welches nur durch Kurztrips unterbrochen wird. Damit wir fuer
Neuseeland wieder voller Energie sind ;-)).

Hier hat es ein kleines Kino und so kamen wir in den Genuss den
neusten James Bond (Quantum of Solace) zu sehen ;-).

Gruesse
Juerg und Doris


dear all

After rainy and windy days at the PN Torres del Paine we traveled
further in direction South. Ushuaia is the most southern Town in the
world and for us as well the most southern point during our
"around-the-world-trip".

The bus trip took us 15h including transit the Magellanstreet and
crossing the border to Argentina again. The busses down here have not
that comfort any more we had further north and so we were really tired
when we reached Ushuaia.

Despite to be tired was the arrival here beraethtaking. All the
mountains were illuminated in the afterglow.

Ushuaia is a nice little town. Here you have the possibility to skiing
as well. The spot here is one of the rare place where its possible to
reach with skies the sea!

Down here we had again a fight with getting cash out of the ATMs.
During the weekend there was no conection and no one is responible to
fix it bevor monday. On monday was the problem that all the locals had
payday and took all the momey out oft the maching bevor we reached
it.....

We had to pay all the Hostals in cash and so we hadn't enough money to
spend a few days at the PN Tierra del Fuego. And so we did only some
short hikes around the town. One of this hikes brought us to the
Martial Glaciar with a nice overview.

Ushuaia is only a short distance away from Antarctica. But 5500 USD
for a transfer over one of the roughness sea passage in the world,
just to spend most of the time at the reeling with a green face was to
expensive for us ;-)).

After 5 days we traveld back north and stay now in Punta Arenas where
we will spend lazy 3 weeks to get a rest befor we travel further to
newsealand.

Here they have a small theater and so we saw James Bond, Quantum of Solace ;-)).

cheers
Juerg und Doris

einige von uns besuchte Orte

Ushuaia

Ushuaia - Blick Richtung Antarktis

Ushuaia - Abendstimmung

Ushuaia

Puerto Natales

Donnerstag, 13. November 2008

6 Monate, einen kurzen Rueckblick

Hallo zusammen
Nach nunmehr 6 Monaten unserer Reise um die Welt ist wohl die Zeit gekommen einen kleinen Rueckblick zu schreiben.
Wir sitzen gerade im Bus von Ushuaia nach Punta Arenas. Es ist 5 Uhr morgens und die Sonne ist gerade aufgegangen. Die umliegenden Berge sind in warmes Licht getaucht und im Bus ist es angenehm ruhig. 12h wird die Fahrt dauern, plus die Zeit welche wir wieder mit rumstehen und warten am Zoll verbringen werden.
In 6 Monaten sind wir nun vom noerdlichsten Punkt unserer Reise (Fairbanks, Alaska) zum unserem Suedlichsten (Ushuaia, Argentinien) gereist. Eine ungeheure Strecke, wenn man sich dies auf der Karte mal ansieht. Rund 14000km (Luftlinie), zurueckgelegt mit wandern, fliegen, busfahren und schifffahrt....
Vieles durften wir sehen und erleben. Es kam zu tollen Bekanntschaften. Einige dauerten nur Minuten, andere werden durch regelmaessig E-Mail's aufrecht erhalten. Ich denke da v.a. an Alex, unseren Stadtfuehrer in Quito. Ihn haben wir mit unserem Spanisch wohl so manchmal an das Ende seines Latein gebracht. Mit Gespraechen ueber rotierende Leichen oder Pfarrer namens 'Mittagessen'.
Oder an Didi und Katja, welche mit dem Rad von Feuerland nordwaerts radeln in Richtung Equador. Eine Leistung, welche wir noch mehr bewundern, wenn wir Teile ihrer Strecke, wenn auch nur im Bus, ebenfalls befahren haben. Katja, welche sich die gerauchten Zigarettenkippen unter die Schnuersenkel der gebundenen Schuhe steckte, damit sie sie bei Gelegenheit richtig entsorgen kann. Oder Rene und Carmen mit denen wir in 3 Tagen die Salar de Uyuni durchquert haben. Von Julio, einem Argentinier, welcher uns beistand als wir auf der Isola del Sol staendig irgendwelche obskuren Zahlungen haetten machen sollen.
Und natuelich die Zeit mit meinem "Goeti-Meitli" Joelle, welche mich im Freizeitpark bei Salt Lake City auf jede erdenkliche Berg-und-Tal-Bahn mitnehmen wollte und mir doch eigentlich schon die alte, hoelzerne 8er-Bahn reichte....
Viele koennten wir noch erwaehnen, aber ich denke dies wuerde den Rahmen dieser Zusammenfassung sprengen.
Landschaftlich bieten diese riesigen Kontinente alles was das Herz begehrt. Von tiefen Canyons ueber schneebedeckt Bergketten. Von Lagunen unter Meereshoehe zu sprudelden Geysieren. Von hot Pools zu schwimmenden Eisblocks in Bergseen. Springende Wale in rauher See oder Pinguine beim nisten Und tausendes mehr...
Was uns auch in Erinnerung bleiben wird sind die tollen Waelder, welche wir durchwandert haben. Waelder wie eine Maerchenwelt in der man glaubt es kommen gleich Zwerge vorbei oder wie in HdR springen irgendwelche Orks hinter Felsen hervor...
Bisher kamen an die 5000 Fotos zusammen, von denen ich bestimmt nochmals ein Jahr brauche um sie zu 'bearbeiten' :-)).
Man moege uns die Melancholie in den Worten dieser Zusammenfassung etwas nachsehen, sind wir nun doch etwas 'reisemuede' geworden von den vielen Eindruecken und der Organisationen der taeglichen Routine wie Hotelsuche, Busfahrten, Wanderrouten erkunden etc, etc.
Noch besteht kein Heimweh und wir freuen uns riesig auf die zweite Haelfte unserer Reise auf neue Kontinente, auf neue Bekanntschaften und neue Kulturen.
Man muss aufpassen nicht zu verwoehnt zu werden mit Eindruecken. Nach der Salar de Uyuni hatten wir etwas Probleme die Schoenheit der vorbeiziehenden Landschaft zu sehen, einfach weil die Salar unglaublich ist. Oder den Sonnenuntergang ueber dem Titicacasee als langweilig zu empfinden, weil man schon so viele atemberaubende gesehen hat.
Es ist also Zeit etwas zur Ruhe zu kommen, die Fuesse hochzulegen und die gesammelten Eindruecke setzen zu lassen, damit man wieder bereit ist Neues zu erleben.
Wir sind nun in Punta Arenas angekommen. Unserer letzten Station in Suedamerika. Wir werden von hier aus noch einige kleinere Touren unternehmen, aber auch Zeit mit Musse und gemuetlichem nichtstun verbringen ;-)).
Von zuhause freuen wir uns immer wieder ueber Kommentare auf unserem Blog oder ueber persoenliche Mails. Es ist schoen zu wissen das man den Blogbesuchern mit unseren Bildern eine Freude machen kann und hoffentlich auch etwas 'gluschtig' auf eigene Reisen.
Also, auf weitere Eindruecke, Erlebnisse und viele neuen Fotos
Juerg und Doris

Dienstag, 4. November 2008

El Calafate - ElChalten - Puerto Natales

Hallo zusammen! (English see below)

Nach Walen, Pinguinen und Meer ging es wieder in die Berge zurueck, da wir wieder mal wandern wollten ;-).
So zogen wir weiter nach El Calafate zum PN Los Glaciares mit den, neben dem Matterhorn, wohl beruehmtesten Berge der Welt: dem C° Torre und dem Fitz Roy. Wir schnallten den Rucksack um und wanderten zum Fusse dieser Felsnadeln. Das Wetter spielte mit und wir hatten bereits bei der Hinfahrt nach El Chalten freie Sicht auf das Panorama.
Zwschendurch mussten wir zwar zwei Naechte und einen Tag im Zelt ausharren, da es neben Dauerregen und Schnee immer wieder heftige Windboeen gab, welche uns teilweise fast von der Gletschermoraene fegten....

Natuerlich machten wir auch einen Abstecher zum Perito Moreno Gletscher, welcher immer noch im Begriff ist zu wachsen. Dadurch kann man immer wieder das Abbrechen von Eismassen beobachten, welche dann unter lautem donnern in den Lago Argentino krachen.

Nach diesen Highlights fuhren wir weiter nach Puerto Natales und dem PN Torres del Paine. Obwohl die Fahrt nur 4 Stunden dauerte, war es doch bemerkenswert wie viel Zeit man bei den Grenzuebergaendgen zwischen Chile und Argentinien verbringen kann... Ein Formular hier, ein Stempel da, Gepaeckkontrolle und danach warten bis alle Busfahrgaeste die Prozedur hinter sich hatten.

Im PN Torres del Paine hatten wir weniger Glueck als noch im Los Glaciares. 4 Tage verbrachten wir mit wandern im Dauerregen und die Naechte waren gezeichnet durch heftigen Schneefall und Sturmboeen bis zu 150 km/h. Da weiss man weshalb man in ein Hilleberg Zelt investiert hat, obwohl uns dieses 2x vom Wind regelrecht aus dem Boden gerissen wurde und uns um die Ohren flog.

Es ist wohl daher verstaendlich, dass von hier keine Bilder existieren, denn die Torres wie auch andere Bergpanoramen blieben uns schlich und einfach verborgen ;-(.
Seit diesem Ausflug wird dieser Nationalpark als "Torres del Pain (Qual)" in unser Tagebuch eingehen ;-)

Wir sind nun in Puerto Natales zurueck, ruhen etwas aus und geniessen dieses wirjklich huebsche Staedtchen. Danach reisen wir weiter nach Ushuaia

Liebe Gruesse
Juerg und Doris

After whales, penguines and the open sea we wanted to see mountains again and to hike. We drove in direction El Calafate to visite some of the most famous mountains in the world: C° Torre and Fitz Roy. We were really lucky because of the weather and had a nice view for the whole panoramic view! Even we spent 2 nights and 1 day in the tent because of heavy rain and strong winds. In those winds it was nearly impossible to hike.

Of course we visited the glaciar Perito Moreno as well. A Glaciar who is still growing and we could observe many times falling icerocks into the lake Argentino.

After that highlights we traveled further to Puerto Natales and its PN Torres del Paine.
We had really bad luck because of the weather. It was rainy all the time and during the nights where so heavy wind that 2x our tent "flew orund our ears" (Oder wie man dem sagt :-) ).

We were not able to see any of the mountains and therefor there are no pictures ;-(.
Since this trip we call this PN "Torres del Pain" ;-).

Now we are back in Puerto Natales rest a bit and travel then further tu Ushuaia.

cu
Juerg and Doris

Perito Moreno

Perito Moreno

Perito Moreno

Panorama C° Torre, C° Fitz Roy

El Chalten

Glaciar Grande

kaltes erwachen...

"beste" Bergsicht im Torres del Paine

aufkommende Sturmwinde

...das Unheil bahnt sich an...

....man beachte den Luftdruck...