Freitag, 1. August 2008
Freitag, 25. Juli 2008
Whitehorse - Valdez
Hallo zusammen!
Als erstes vielen Dank dafuer, dass euch der Blog und die Bilder gefallen! Ich werde mir also weiterhin Muehe geben euch mit Bilder zu versorgen, welche euch aufs reisen "gluschtig" machen sollen :-).
Nach Whitehorse machten wir uns auf den Weg nach Haines. Der Weg dorthin fuehrt ueber Skagway, einem frueheren Umschlagplatz fuer das Gold, weches aus dem Klondike gefiltert wurde. Heute ist es eine Hochburg fuer Kreuzfahrtschiffe und das kleine Staedchen wird regelmaessig von diesen Touristen ueberflutet. Ihr koennt euch vorstellen, dass wir also schnell das Weite suchten und gingen daher auf den Pionierfriedhof.
Auf diesem liegen interessante Personen mit noch interesanteren Lebensgeschichten. Unter anderem "Soapy" Smith, welcher waehrend dem Goldrausch Skagwy unsicher machte und die Goldgraeber regelmaessig mit fingierten Telegrammen ausraubte resp. gleich ermordete. Neben ihm, mit einem etwas groesseren Grabstein liegt der Mann (Frank Reid), welcher "Soapy" Smith in einem Schiessduell zur Strecke brachte (Wild West eben). Er wurde dabei aber auch schwer verletzt und starb kurz darauf selbst an den Folgen dieser Schussverletzung. Da die Einwohner von Skagway aber froh waren ihren Despot los zu haben machten sie Frank Reid ein Denkmal.
Mit der Faehre setzten wir nach Haines ueber und erlebten wieder mal Regen, Regen und nochmals Regen. Daraufhin entschieden wir uns weitere 300 km zu fahren und nach Haines Jct. zu gelangen. Diese Gegend ist bekannt fuer Wanderungen und so bestiegen wir den "Kings Throne". Eine kleiner Berg mit toller Aussicht ueber den Katleen Lake.
Weitere Wanderungen blieben uns leider vorenthalten, weil das Wetter wieder umschlug und die Temperaturen wieder mal unter 10 Grad fielen. Wir machten uns also auf den Weg zurueck nach Tok mit der Entscheidung suedlich nach Valdez, der Schweiz von Nordamerika zu fahren.
Hier befinden wir uns nun und geniessen die Gletscher und Berge rund um Valdez. Morgen werden wir die Faehre nehmen und nach Seward zu gelangen.
Also, geniesst die Bilder
Liebe Gruesse
Juerg und Doris
Dear all
Als erstes vielen Dank dafuer, dass euch der Blog und die Bilder gefallen! Ich werde mir also weiterhin Muehe geben euch mit Bilder zu versorgen, welche euch aufs reisen "gluschtig" machen sollen :-).
Nach Whitehorse machten wir uns auf den Weg nach Haines. Der Weg dorthin fuehrt ueber Skagway, einem frueheren Umschlagplatz fuer das Gold, weches aus dem Klondike gefiltert wurde. Heute ist es eine Hochburg fuer Kreuzfahrtschiffe und das kleine Staedchen wird regelmaessig von diesen Touristen ueberflutet. Ihr koennt euch vorstellen, dass wir also schnell das Weite suchten und gingen daher auf den Pionierfriedhof.
Auf diesem liegen interessante Personen mit noch interesanteren Lebensgeschichten. Unter anderem "Soapy" Smith, welcher waehrend dem Goldrausch Skagwy unsicher machte und die Goldgraeber regelmaessig mit fingierten Telegrammen ausraubte resp. gleich ermordete. Neben ihm, mit einem etwas groesseren Grabstein liegt der Mann (Frank Reid), welcher "Soapy" Smith in einem Schiessduell zur Strecke brachte (Wild West eben). Er wurde dabei aber auch schwer verletzt und starb kurz darauf selbst an den Folgen dieser Schussverletzung. Da die Einwohner von Skagway aber froh waren ihren Despot los zu haben machten sie Frank Reid ein Denkmal.
Mit der Faehre setzten wir nach Haines ueber und erlebten wieder mal Regen, Regen und nochmals Regen. Daraufhin entschieden wir uns weitere 300 km zu fahren und nach Haines Jct. zu gelangen. Diese Gegend ist bekannt fuer Wanderungen und so bestiegen wir den "Kings Throne". Eine kleiner Berg mit toller Aussicht ueber den Katleen Lake.
Weitere Wanderungen blieben uns leider vorenthalten, weil das Wetter wieder umschlug und die Temperaturen wieder mal unter 10 Grad fielen. Wir machten uns also auf den Weg zurueck nach Tok mit der Entscheidung suedlich nach Valdez, der Schweiz von Nordamerika zu fahren.
Hier befinden wir uns nun und geniessen die Gletscher und Berge rund um Valdez. Morgen werden wir die Faehre nehmen und nach Seward zu gelangen.
Also, geniesst die Bilder
Liebe Gruesse
Juerg und Doris
Dear all
After Whitehorse we left in Direction Haines. The way drives over Skagway, an old City during the Goldrush. Today Skagway is overfloatet with Tourist from cruiser boats. We visited the old pionier cemetary.
On this cementary ther are famouse people buried with very interesting live-stories. For example Soapy Smith which robed the goldminers. Next to him is the gay who shoot him in a firearm duell, Frank Reid. He died shortly after this duell becaus of a bullet wound he got.
With the farry we reached Haines and had again rain, rain and again rain.... we desided to drive another 300km to Haines Jct. This part is famous for hiking and we took the summit of the "Kings Throne". A small mountain with a beautiful view over the Katleen Lake.
Further hikes we could't do because of the weather change and cold temperatures. We drove over Tok to Valdez, the little "Swiss in the northern America"
Here we enjoy now the beautiful glacier and the sea.
After a 6 houres trip with the farry we visited Seward and hope for better weather to see the very beautiful scenery with all the glacier and mountains.... cross fingers.
Enjoy the pictures
cheers
Juerg and Doris
Samstag, 19. Juli 2008
Fairbanks - Whitehorse
Hallo alle zusammen!
Als erstes vielen Dank fuer all eure Glueckwuensche zu meinem Burzeltag!
Jep, wir haben ihn genossen, wie Doris bereits beschrieben hatte und es war ein richtig toller Tag mit viel Sonne und warmen Temperaturen :o
Aber wiederum der Reihe nach. Nachdem wir Fairbanks verlassen hatten ging es weiter ueber den "Top of the World Highway" nach Dawson City. Diese Stadt, welche 1901 gegruendet wurde diente als Ausganspunkt fuer viele Abenteurer welche dem Goldrausch folgten. Heute hat es gerade noch 150 Einwohner, doch zur Zeit des Goldrausches besiedelten bis 60'000 Menschen den Ort.
Heute ist die Stadt wie ein "Ballenbergmuseum". Die Haeuser wurden aufwaendig restauriert und man fuehlt sich um 100 Jahre in der Zeit zurueck versetzt, zumal auch die Leute dort in originaler Bekleidung umhergeht.
Natuerlich durfte auch ein Besuch im Saloon mit Pokertisch und Tanzshow nicht fehlen :-)).
Nach einer Wanderung auf den Midnight Dome hatten wir zudem eine super Aussicht auf die Umgebung von Dawson mit all den Grabungsnarben der Schuerfer.
Ab Dawson ging es dann Richting Whithorse. Da die Distanz zu weit ist um sie in einem Tag zu fahren (wir haben uns immer noch nicht an die Weite gewoehnt), machten wir einen Zwischenhalt in Mayo. Ein kleiner, 400 Einwohner Ort mitten auf dem Silver Trail. Die Strasse dorthin fuehrt ueber loses Geroell und dementsprechend sah auch unser Auto aus....
Natuerlich aenderte sich das Wetter wieder und es wurde kalt und regnerisch. Trotzdem nahmen wir den Hike hinauf auf den Mt. Halden in Angriff, waren aber nach etwa 500 Hoehenmeter so durchnaesst, dass wir aufgaben und umdrehten. Zumal wir oben eh keine Aussicht gehabt haetten.
Zurueck beim Campground machten wir stattdessen einen Hike um den 5-Mile-Lake und trafen danach zwei aeltere Damen, welche in Whitehorse leben. Wir assen zusammen und redeten ueber Gott und die Welt. Beide sind schon sehr weit gereist und hatten dementsprechend viel zu erzehlen. Der Abend war einfach super!
Heute fuhren wir dann im Regen los und strandeten nun in Whitehore, wo wir wiederum etwa 2 Tage bleiben wollen.
Liebe Gruesse
Juerg und Doris
Dear all
After we left Fairbanks we cross the border to Canada in direction Dawson City. Dawson is famous because of the gold rush in the 19th. In there best time over 60'000 people lifed there. Todays ther are only 150.
Today the City is like a museum. All buildings are renovated in there old style and even the citicens weare the original clothes from that time.
Of course we visited the Saloon and a dance show :-)).
We hiked as well to the midnight dome and enjoed the beautiful view over the city and all the claims.
From Dawson we drove in direction Whitehorse and made a stop at the Silver Trail in Mayo to hike up to the Mt. Halden. It was again bad weather and we have to gave up in the middle of the way after we were complete wet...
But after we returned to the campgriund we met two nice olderly ladies who traveled alot over the world. They told some stories about there trips it it was a great evening.
Now we riched Whitehorse and will spend some days in this city.
greetings
Juerg
Als erstes vielen Dank fuer all eure Glueckwuensche zu meinem Burzeltag!
Jep, wir haben ihn genossen, wie Doris bereits beschrieben hatte und es war ein richtig toller Tag mit viel Sonne und warmen Temperaturen :o
Aber wiederum der Reihe nach. Nachdem wir Fairbanks verlassen hatten ging es weiter ueber den "Top of the World Highway" nach Dawson City. Diese Stadt, welche 1901 gegruendet wurde diente als Ausganspunkt fuer viele Abenteurer welche dem Goldrausch folgten. Heute hat es gerade noch 150 Einwohner, doch zur Zeit des Goldrausches besiedelten bis 60'000 Menschen den Ort.
Heute ist die Stadt wie ein "Ballenbergmuseum". Die Haeuser wurden aufwaendig restauriert und man fuehlt sich um 100 Jahre in der Zeit zurueck versetzt, zumal auch die Leute dort in originaler Bekleidung umhergeht.
Natuerlich durfte auch ein Besuch im Saloon mit Pokertisch und Tanzshow nicht fehlen :-)).
Nach einer Wanderung auf den Midnight Dome hatten wir zudem eine super Aussicht auf die Umgebung von Dawson mit all den Grabungsnarben der Schuerfer.
Ab Dawson ging es dann Richting Whithorse. Da die Distanz zu weit ist um sie in einem Tag zu fahren (wir haben uns immer noch nicht an die Weite gewoehnt), machten wir einen Zwischenhalt in Mayo. Ein kleiner, 400 Einwohner Ort mitten auf dem Silver Trail. Die Strasse dorthin fuehrt ueber loses Geroell und dementsprechend sah auch unser Auto aus....
Natuerlich aenderte sich das Wetter wieder und es wurde kalt und regnerisch. Trotzdem nahmen wir den Hike hinauf auf den Mt. Halden in Angriff, waren aber nach etwa 500 Hoehenmeter so durchnaesst, dass wir aufgaben und umdrehten. Zumal wir oben eh keine Aussicht gehabt haetten.
Zurueck beim Campground machten wir stattdessen einen Hike um den 5-Mile-Lake und trafen danach zwei aeltere Damen, welche in Whitehorse leben. Wir assen zusammen und redeten ueber Gott und die Welt. Beide sind schon sehr weit gereist und hatten dementsprechend viel zu erzehlen. Der Abend war einfach super!
Heute fuhren wir dann im Regen los und strandeten nun in Whitehore, wo wir wiederum etwa 2 Tage bleiben wollen.
Liebe Gruesse
Juerg und Doris
Dear all
After we left Fairbanks we cross the border to Canada in direction Dawson City. Dawson is famous because of the gold rush in the 19th. In there best time over 60'000 people lifed there. Todays ther are only 150.
Today the City is like a museum. All buildings are renovated in there old style and even the citicens weare the original clothes from that time.
Of course we visited the Saloon and a dance show :-)).
We hiked as well to the midnight dome and enjoed the beautiful view over the city and all the claims.
From Dawson we drove in direction Whitehorse and made a stop at the Silver Trail in Mayo to hike up to the Mt. Halden. It was again bad weather and we have to gave up in the middle of the way after we were complete wet...
But after we returned to the campgriund we met two nice olderly ladies who traveled alot over the world. They told some stories about there trips it it was a great evening.
Now we riched Whitehorse and will spend some days in this city.
greetings
Juerg
Sonntag, 13. Juli 2008
Juergs Geburtstag
Jawohl liebe Freunde, Juerg hatte gestern Geburtstag und den konnten wir in Fairbanks feiern! Alaska ist ja durchaus wuerdig so einen Tag zu begehen.
Zur Feier des Tages gab es neben Pizza, Alaska Bier und Kino auch noch Cold Stone Ice creme (ja ja, Familie Hess, das gibts tatsaechlich auch hier oben und es ist genauso suuuuuperlecker).
Klammheimlich und hinter seinem Ruecken (er sitzt gerade hinter mir im Raum und liest friedlich vor sich hin) wuensche ich ihm nochmals alles Gute zum Geburtstag :-)
Behind the back of Juerg I write now this entry and wish him again happy Birthday (even though it was yesterday).
doris
Zur Feier des Tages gab es neben Pizza, Alaska Bier und Kino auch noch Cold Stone Ice creme (ja ja, Familie Hess, das gibts tatsaechlich auch hier oben und es ist genauso suuuuuperlecker).
Klammheimlich und hinter seinem Ruecken (er sitzt gerade hinter mir im Raum und liest friedlich vor sich hin) wuensche ich ihm nochmals alles Gute zum Geburtstag :-)
Behind the back of Juerg I write now this entry and wish him again happy Birthday (even though it was yesterday).
doris
Probleme Kommentar fuer Blog
Liebe Alle
wir hoerten von ein paar Leuten das sie Probleme haben im Blog einen Kommentar zu platzieren (und wir dachten schon ihr wollt nichts mehr von uns wissen ;-) ).
Wir wissen nicht wo das Problem liegt und koennen es somit wohl auch nicht beheben.
Fuer die, die diese Probleme haben hier unsere email Adressen die sicher funktionieren:
juerg.sigrist@gmail.com
drussenberger@ethz.ch
Dear all
some of you seemes to have real problems to send a comment to the blog. We don't know were the problem lies so we can't fix it.
in case you have this problems see the email adresses above which are working for sure.
wir hoerten von ein paar Leuten das sie Probleme haben im Blog einen Kommentar zu platzieren (und wir dachten schon ihr wollt nichts mehr von uns wissen ;-) ).
Wir wissen nicht wo das Problem liegt und koennen es somit wohl auch nicht beheben.
Fuer die, die diese Probleme haben hier unsere email Adressen die sicher funktionieren:
juerg.sigrist@gmail.com
drussenberger@ethz.ch
Dear all
some of you seemes to have real problems to send a comment to the blog. We don't know were the problem lies so we can't fix it.
in case you have this problems see the email adresses above which are working for sure.
Samstag, 12. Juli 2008
Anchorage - Fairbanks
Hallo zusammen (English see below...)
Wir sind nun in Fairbanks angekommen und haben bereits eine Woche Alaska Abenteuer hinter uns.
Aber beginnen wir doch bei Portland, USA. Nach 7 Wochen USA und Kanada, sowie 9200 km Fahrtstrecke, machten wir uns bereit nach Alaska zu fliegen.
Der 3 Stundenflug ging im nichts vorbei, doch leider sahen wir den Mt. Hood auch vom Flieger aus nicht... Schade.
Die Ankunft in Anchorage war dann etwas stressig. Wegen dem 4. Juli sind alle Alaskaner wie von der Wespe gestochen in die Outdoor Shops gerannt, haben allwas nicht niet- und nagelfest war aufgerissen und in den Gaengen verstraeut. Nicht anders sah es in den Lebensmittellaeden aus. Wir waren uns soviele Menschen gar nicht mehr gewohnt und wurden total ueberrannt.
Nach diesen 2 Naechten Anchorage machten wir uns auf uber Talkeetna in den Denali NP. Talkneeta ist der Ausgangspunkt fuer die Mt. McKinley Besteigung. Von hier aus lassen sich die Besteiger ins Basecamp fliegen. Und genauso zeigt sich Talkneeta auch. Touristisch bietet es nichts und ist aber trotzdem voll ueberlaufen :-)).
Der Denali NP ebenso und als wir uns anstellten, um einen Campingplatz zu ergattern machten wir wohl auch einen etwas enttaueschten Eindruck. Denn der Typ am Schalter meinte, wir muessen uns das nicht antun, sondern man koenne auch alleine in die Wildniss abhauen, da waere niemand. Gesagt, getan. Nach einem 40 Min. Infofilm ueber das Verhalten in der Wildnis, wenn man Wildtieren begegnet, sowie ein persoenliches Sicherheitsgespraech mit einem Ranger, kann man ein Permit loesen und sich fuer ein Gebiet im NP anmelden. Als Sicherheit gibt man seine Groesse, Aussehen, Farbe des Zeltes und des Rucksackes an, damit sie einen finden, falls man nicht zurueckkehrt.... denn Telefon gibt es nicht und ein Satelitentelefon habe ich nicht (gell Mike, es waere nun doch ne gute Sache gewesen :-)) ). Nun nimmt man noch eine baerensichere Essenstonne entgegen und los gehts... die letzten Worte des Rangers waren: Erwartet keine Hilfe von uns, wenn ihr in Not geraet..... Gute Aussichten, was?!!
Bereits ein paar Meter neben der Strasse begann das Abenteuer. Willow-Straeucher machten das wandern schwer, da man sich staendig in den Wurzeln verhaederte und aufpassen musste, dass man nich hinfiel. Diese Straeucher erreichten manchal an die 2 Meter Hoehe, sodass wir mit singen und laute reden uns die moeglichen Baeren vom Leibe halten mussten. Denn was Baeren ja am wenigsten lieben sind Ueberraschungen.... Falls man dann mal einen "vernueftigen" Weg fand zum gehen, konnte man sicher sein es waren Sumpfloecher mit Mio. von Misquitos.....
Auf jeden Fall schafften wir gerade mal 5.5 Meilen (Luftlinie) in 5 Stunden... Gewandert sind wir aber locker das Doppelte, da wir staendig Umwege gehen mussten.
Total erschoepft aber unendlich gluecklich fanden wir nach laengerem Suchen einen tollen Campplatz am Ufer des Savage Rivers, wo wir auch das "goldene Dreieck" einbehalten konnten. Die Nacht in der Widniss war super und natuerlich auch genug hell, da hier die Sonne im Sommer nicht untergeht.
Am naechsten Tag ueberquerten wir einen kleinen Pass und machten uns auf den Rueckweg. Da es in der Nacht ununterbrochen geregnet hatte waren wir auch dementsprechend durchnaesst und froh trockene Ersatzkleider bei uns zu haben.
Zum Erstaunen von ein paar Touristen, mussten wir natuerlich kurz vor der Strasse, beim offiziellen Campground nochmals den Fluss ueberqueren. Ihren Gesichtern sah man an, dass sie wohl dachten woher wir denn kommen wuerden :-))
Den naechsten Tag gingen wir sehr gemuetlich an und liessen uns 8 Stunden mit dem Bus durch den Denali NP fahren, wobei wir Tiere beobachteten und tatsaechlich einen Grizzly samt Jungen, sowie einen ausgewachsenen Moos zu sehen bekamen!!
Nun sind wir in Fairbanks angelangt und geniessen die Gastfreundschaft eines total abgefahrenen Alaskaners in einem noch abgefahreren B&B! We love it!! :-))
Alles Liebe
Juerg und Doris
Dear all
After 7 weeks and 9200km of driving we reached Fairbanks in Alaska. Before we where in Anchorage for a few days an visited the city.
We got a bit shocked because of all the people who over floated the supermarket to get camp stuff for the 4th of july. Everything was gathered over the floor of the mall...
We are not used anymore to see so many people :-).
First we drove over Talkneeta to Denali NP and spend there some beauty full days in the National park.
Talkneeta is just the point where mountain climbers flight to the base camp at the Mt. Mc Kinley. The place itself is nothing special but has a lot of buses with many tourists :-)).
After that we drove to Denali NP and spend some days there.
We did a 2 days hike into the wilderness. For this trip you first have to see a Ranger to get Infos about your habituates if you see wildlife on your way, especially bears, and a personal talk about security.
After that you get a "bear-safety" food-locker and then the last words from the Ranger: Don't wait for help if you get lost out there.... ui, ui, ui
Shortly if you leave the road the though hike starts with walking into willow bushes, which get some times over 2m. We started then to sing or clapping our hands to be sure not to surprise a bear.
We only reached 5.5 Miles (airway) in about 6 hours. But we hiked at least the double length....
Sometimes the way was so swampy we had to do a lot of additional path.
We stayed over night at a nice place close to the Savage river even when the whole night was terrible rain. The next day we cross a small pass and went back to the civilization.
Shortly before we came to the official campground we have to cross again the river. All present tourists were very amused about us and wondering were we come from :-)).
Completely wet (because of the rain and not because we felt into the water...) but really happy we were back!
The next day we spend the whole day in a bus an enjoyed to see wild animals including a Grizzly together with her baby and a big Moos!
Now we stay in Fairbanks by a completely crazy alaskien guy in a even more crazy B&B... we love it :-)))
greetings
Juerg und Doris
Wir sind nun in Fairbanks angekommen und haben bereits eine Woche Alaska Abenteuer hinter uns.
Aber beginnen wir doch bei Portland, USA. Nach 7 Wochen USA und Kanada, sowie 9200 km Fahrtstrecke, machten wir uns bereit nach Alaska zu fliegen.
Der 3 Stundenflug ging im nichts vorbei, doch leider sahen wir den Mt. Hood auch vom Flieger aus nicht... Schade.
Die Ankunft in Anchorage war dann etwas stressig. Wegen dem 4. Juli sind alle Alaskaner wie von der Wespe gestochen in die Outdoor Shops gerannt, haben allwas nicht niet- und nagelfest war aufgerissen und in den Gaengen verstraeut. Nicht anders sah es in den Lebensmittellaeden aus. Wir waren uns soviele Menschen gar nicht mehr gewohnt und wurden total ueberrannt.
Nach diesen 2 Naechten Anchorage machten wir uns auf uber Talkeetna in den Denali NP. Talkneeta ist der Ausgangspunkt fuer die Mt. McKinley Besteigung. Von hier aus lassen sich die Besteiger ins Basecamp fliegen. Und genauso zeigt sich Talkneeta auch. Touristisch bietet es nichts und ist aber trotzdem voll ueberlaufen :-)).
Der Denali NP ebenso und als wir uns anstellten, um einen Campingplatz zu ergattern machten wir wohl auch einen etwas enttaueschten Eindruck. Denn der Typ am Schalter meinte, wir muessen uns das nicht antun, sondern man koenne auch alleine in die Wildniss abhauen, da waere niemand. Gesagt, getan. Nach einem 40 Min. Infofilm ueber das Verhalten in der Wildnis, wenn man Wildtieren begegnet, sowie ein persoenliches Sicherheitsgespraech mit einem Ranger, kann man ein Permit loesen und sich fuer ein Gebiet im NP anmelden. Als Sicherheit gibt man seine Groesse, Aussehen, Farbe des Zeltes und des Rucksackes an, damit sie einen finden, falls man nicht zurueckkehrt.... denn Telefon gibt es nicht und ein Satelitentelefon habe ich nicht (gell Mike, es waere nun doch ne gute Sache gewesen :-)) ). Nun nimmt man noch eine baerensichere Essenstonne entgegen und los gehts... die letzten Worte des Rangers waren: Erwartet keine Hilfe von uns, wenn ihr in Not geraet..... Gute Aussichten, was?!!
Bereits ein paar Meter neben der Strasse begann das Abenteuer. Willow-Straeucher machten das wandern schwer, da man sich staendig in den Wurzeln verhaederte und aufpassen musste, dass man nich hinfiel. Diese Straeucher erreichten manchal an die 2 Meter Hoehe, sodass wir mit singen und laute reden uns die moeglichen Baeren vom Leibe halten mussten. Denn was Baeren ja am wenigsten lieben sind Ueberraschungen.... Falls man dann mal einen "vernueftigen" Weg fand zum gehen, konnte man sicher sein es waren Sumpfloecher mit Mio. von Misquitos.....
Auf jeden Fall schafften wir gerade mal 5.5 Meilen (Luftlinie) in 5 Stunden... Gewandert sind wir aber locker das Doppelte, da wir staendig Umwege gehen mussten.
Total erschoepft aber unendlich gluecklich fanden wir nach laengerem Suchen einen tollen Campplatz am Ufer des Savage Rivers, wo wir auch das "goldene Dreieck" einbehalten konnten. Die Nacht in der Widniss war super und natuerlich auch genug hell, da hier die Sonne im Sommer nicht untergeht.
Am naechsten Tag ueberquerten wir einen kleinen Pass und machten uns auf den Rueckweg. Da es in der Nacht ununterbrochen geregnet hatte waren wir auch dementsprechend durchnaesst und froh trockene Ersatzkleider bei uns zu haben.
Zum Erstaunen von ein paar Touristen, mussten wir natuerlich kurz vor der Strasse, beim offiziellen Campground nochmals den Fluss ueberqueren. Ihren Gesichtern sah man an, dass sie wohl dachten woher wir denn kommen wuerden :-))
Den naechsten Tag gingen wir sehr gemuetlich an und liessen uns 8 Stunden mit dem Bus durch den Denali NP fahren, wobei wir Tiere beobachteten und tatsaechlich einen Grizzly samt Jungen, sowie einen ausgewachsenen Moos zu sehen bekamen!!
Nun sind wir in Fairbanks angelangt und geniessen die Gastfreundschaft eines total abgefahrenen Alaskaners in einem noch abgefahreren B&B! We love it!! :-))
Alles Liebe
Juerg und Doris
Dear all
After 7 weeks and 9200km of driving we reached Fairbanks in Alaska. Before we where in Anchorage for a few days an visited the city.
We got a bit shocked because of all the people who over floated the supermarket to get camp stuff for the 4th of july. Everything was gathered over the floor of the mall...
We are not used anymore to see so many people :-).
First we drove over Talkneeta to Denali NP and spend there some beauty full days in the National park.
Talkneeta is just the point where mountain climbers flight to the base camp at the Mt. Mc Kinley. The place itself is nothing special but has a lot of buses with many tourists :-)).
After that we drove to Denali NP and spend some days there.
We did a 2 days hike into the wilderness. For this trip you first have to see a Ranger to get Infos about your habituates if you see wildlife on your way, especially bears, and a personal talk about security.
After that you get a "bear-safety" food-locker and then the last words from the Ranger: Don't wait for help if you get lost out there.... ui, ui, ui
Shortly if you leave the road the though hike starts with walking into willow bushes, which get some times over 2m. We started then to sing or clapping our hands to be sure not to surprise a bear.
We only reached 5.5 Miles (airway) in about 6 hours. But we hiked at least the double length....
Sometimes the way was so swampy we had to do a lot of additional path.
We stayed over night at a nice place close to the Savage river even when the whole night was terrible rain. The next day we cross a small pass and went back to the civilization.
Shortly before we came to the official campground we have to cross again the river. All present tourists were very amused about us and wondering were we come from :-)).
Completely wet (because of the rain and not because we felt into the water...) but really happy we were back!
The next day we spend the whole day in a bus an enjoyed to see wild animals including a Grizzly together with her baby and a big Moos!
Now we stay in Fairbanks by a completely crazy alaskien guy in a even more crazy B&B... we love it :-)))
greetings
Juerg und Doris
Mittwoch, 2. Juli 2008
Vancouver - Portland
Hallo zusammen! (english see below)
So, Portland, OR ist erreicht und ist unsere letzte Station vor dem Weiterflug nach Anchorage.
Von Vancouver machten wir uns auf den Weg zurueck in die USA. Nach Vancouver hatten wir etwas genug von vielen Menschen und dem Stadtgefuehl und so zog es uns an Seattle vorbei nach Por Angeles.
Port Angeles klingt als Name schoen, doch bietet die Stadt echt wenig. Ausser die Faehrverbindung nach Victoria auf Vancouver Island und natuerlich den Olzmpic NP. Welchen wir besuchten und ein paar Naechte verbrachten.
Auf der Wanderung zum Lake Angeles stapften wir diesmal bereits ab einer Hoehe von 1200m im knietiefen Schnee... Dieses Jahr war wirklich heftig mit Schnee, wie uns die Einheimischen versicherten.
Nach ein paar weiteren Wanderungen hatten wir Bock auf Sonne und Meer. Deshalb entschieden wir uns an die Kueste zu fahren und einen Tag einfach in der Sonne zu liegen.... An der Kueste traffen wir aber auf ein hier bekanntes Phaenomen. Nachdem wir bei einer Temp. von 30 Grad gefahren sind, fiel diese auf der letzten Meile zum mehr auf 15 Grad ab und es kam dichter Nebel auf, welcher die Sicht komplett verschloss. Dies haengt mit dem angrenzenden regenwald zusammen, welcher einen Kamineffekt bewirkt.
Aufgrund dieser Tatsache fuhren wir etwas weiter ins Landesinnere zum Sylvia Lake State Park und genossen dort den Strand an einem huebschen See.
Leider konnten wir den Hausberg von Portland, den Mt. Hook nicht besteigen. Tom Schenker hat uns diesen waermstens empholen. Doch leider ist auch hier wieder zuviel Schnee und das Wetter macht nicht mit. Zumindest nicht, um einen Berg wie diesen mit Steigeisen und Pickel in der Nacht zu erklimmen, damit man den Sonnenaufgang geniessen koennte. Aber die Alternative war ebenfalls ok :-).
So, Bilder kann ich leider wieder mal keine hochladen, aber ich werde das asap nachholen!
Was geht eigentlich in der Schweiz so ab? Ihr seht eure Kommentare freuen uns immer :-))
Bis dahin alles Gute
Juerg und Doris
Dear all
So, Portland, OR is reached. Our last station bevore we flight to Anchorage.
From Vancouver we drove over Seattle to Port Angeles. Seattle we havn't visited because after Vancouver we wanted to be again in the "wilderness".
Port Angeles sounds as a name nice, but the city itself is not that nice. There is only the farry to Vancouver island and of course the Olympic NP which we visited.
On the hike to Lake Angeles we had again a lot of snow in an altitude of 1200m. This year was really a lot of snow in this region as the people told us.
After some hikes we descided to spend a day off at the beach. But there we had a well know phenomenon. On the last mile to the beach the temperature faills from 30 degrese to 15 degrese and there was a lot of fog. We hardly could see the sea. This phenomenon find his reason in the rain forest which is close to the beach.
In order of that we spend the day of in the Sylvia Lake State Park on a nice lake.
It is not possible to load up pictures at the moment, but I will di it as soon as possible.
cheers
Juerg and Doris
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