Hallo zusammen
Nachdem wir nun einige Zeit absent waren, melde ich mich mal mir einem kurzen Zwischenbericht ;-).
Calama, im Noreden von Chile ist eine haessliche Stadt, welche kaum was schoenes bietet. Obwohl es ueber 200'000 Einwohner hat, kann man gerade mal auf 150m so was wie eine Einkaufsstrasse "bewandern".
Von Calama aus kann man nach Chuquicamata, die weltgroessten Kupfermine besichtigen. Hierfuer faehrt man mit einem Sammeltaxi von der Stadt aus los....NUR, diese Taxis fahren erst, wenn sie wirklich 4 Personen haben. Wir warteten also und da sich keine weiteren 2 mehr finden liessen konnten wir auch nicht fahren. Alles verhandeln und "stuermen" half nichts....
Aber egal, wir entschieden uns danach nach Arica zu reisen, der noerdlichsten Stadt in Chile, um den Parque Nacional Lauca zu besuchen.
Hierzu reist man ueber Iquique. Iquique liegt am Pazifik und hat eine schoene Strandpromenade und ein paar wirklich schoene alte Holzhaeuser. Leider ist der Rest der Stadt wie alle anderen bisher besuchten Staedte...sie zerfallen und sind wenig gepflegt.
In Arica fanden wir ein Hostal welches von einem Neuseelaender gefuehrt wird. Es war wirklich angenehem, da es neben tollen Zimmern auch ein Fruehstuecksbuffet mit "all-you-can-eat" mit echtrem Filterkaffee gab.
Wer schon in Chile gereist ist, weiss was das bedeutet ;-). Normalerweise gibt es gerade mal ein trockenes Weissbroetchen mit Nescafe und Erdbeerkonfi... Das heisst man hat eine halbe Stunde nach dem Fruehstueck wieder hunger und macht sich auf die Suche nach Enpanadas, den mit Kaese oder Fleisch gefuellten Teigtaschen.
Fuer den Lauca buchten wir eine Tages-Bus-Tour und fuhren damit von morgens um 8 bis abends um 8 durch den Park. Man kann sagen, dass der Park zwar eindruecklich ist, aber nachdem man durch die Salar gefahren ist, ist man doch etwas uebersattigt mit tollen Landschaften ;-)).
Nachdem wir wieder zurueck in Iquique waren machten wir uns ein paar schoene Tage mit Bier trinken, Glace essen und in der Sonne sitzen. Dies tat richtig gut, denn die staendige Organisation von Hostals, Busfahrten oder Reiserouten studieren schafft doch ganz schoen.
Von Iquique aus flogen wir nach Santiago und trafen dort eine Freundin von mir, Annemarie. Sie organisierte uns ein Hotel in der Stadt und zu unserer Ueberraschung handelte es sich um ein Apart-Hotel. Sprich wir hatten ein grosses Schlafzimmer, tolles Bad mit richtig heisser Dusche und einem Wohnzimmer mit Kueche.
Leider blieben wir nur zwei Naechte in Santiago, sodass wir diese Infrastruktur nur wenug ausnutzen konnten. Den Tag in Santiago verbrachten wir mit "loitern" in einer Shopping Mal, denn seit Nordamerika hatte wir nichts mehr solches gehabt ;-)).
Zudem spazierten wir kreuz und quer durch die Stadt. Santiago liegt wunderschon vor den Anden, welche immer wieder durch die Haeserreihen blitzen.
Am Abend ging es mit Annemarie ins Kuenstlerviertel der Stadt wo wir arabisch gegessen haben...mmmmhhhhh...einfach lecker!
Die Reise ging danach weiter nach Puerto Montt, dem Tor zu Patagonien. Hier ist erst gerade der Fruehling eingetroffen und es ist dementsprechend noch etwas kalt. Trotzdem wollen wir die naechsten Tage mit wandern verbringen, damit wir auch das Zelt wieder mal "entfalten" koennen ;-).
Leider gab es in der letzten Zeit wenig Moeglichkeiten zu fotografieren, sodass ich nur wenige Bilder zum zeigen habe...
Also, lasst es euch gut gehen
Juerg und Doris
Freitag, 26. September 2008
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2 Kommentare:
Schön von Euch zu lesen!!!
Bei uns ist es tagsüber um die 12-17 vermehrt eher kälter.
Bei uns haben nun die 3 Wochen Schulherbstferien begonnen... d.h? = genau! richtig geraten! :)
Lieäbi Grüässli
us Winti
Hallo Jürg und Doris,
auch wenn's nur wenige neue sind, eure Fotos sind ein Augenschmaus. Chapeau! Betreibst du das Fotografieren professionell?
Wart ihr etwa bei dem Araber in Santiago: www.elantojodegauguin.cl ? Dort haben wir uns nämlich auch verwöhnen lassen. Und nun viel Spass beim trekken im Torres del Paine. Herzliche Grüsse aus Potosi, Didi & Katja
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